Wie du über 100 Tage im Jahr nicht arbeiten musst.

Wie du über 100 Tage im Jahr nicht arbeiten musst.

Was machst du, wenn es in deiner Wohnung brennt?

Natürlich rufst die Feuerwehr.

Dazu wählst du die 112.

Oft brennt es auch in uns. Stress kann so unangenehm sein wie ein Feuer. Auch gegen diese innere Hitze hilft die 112.

Das Jahr hat 365 Tage.

Jede Woche haben wir im pastoralen Dienst einen freien Tag. Das macht 52 freie Tage.

Hinzu kommt jeden Monat ein freies Wochenende. Das sind 24 Tage.

Zusätzlich gibt es noch 36 Urlaubstage. Das sind wegen der 6-Tage-Woche mehr als bei anderen Angestellten.

Gesamt macht das 112 freie Tage im Jahr!

Hast du den Mut, 112 Tage nicht zu arbeiten?

Traust du dich, diese Zeit für dich zu nehmen?

Freie Tage, freie Wochenenden und Urlaub sind enorm wichtig, um deine Produktivität dauerhaft zu erhalten.

Kleine Kinder sind durch nichts vom Spielen, Ausprobieren und Endecken ab zu halten. Außer sie sind müde.
Dann legen sie sich einfach hin.

Kein Sportler käme auf die Idee jeden Tag in voller Intensität zu trainieren.
Mediziner haben bestätigt, dass regelmäßige Pausen ebenso wichtig sind für den Muskelaufbau wie das Training.

Beim Lernen muss man regelmäßig abschalten und etwas ganz anderes machen. Nicht umsonst gibt es daher in der Schule festgelegte, regelmäßige Pausen.

Nur bei der Arbeit ignorieren wir gerne alle diese Erkenntnisse und geben immer Vollgas.

Mach mal Pausen!

Ich möchte dir dabei helfen deine Pausen vom Alltag zu planen und auch einzuhalten.

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Der freie Tag:

Der freie Tag unterbricht den Alltagstrott. Er bietet nicht nur die Möglichkeit zur Erholung, sondern auch zum reflektieren.

Schon Gott hat, laut Schöpfungsbericht, nach 6 Tagen geruht und sein Werk betrachtet.

Der freie Tag muss fest in deiner Planung verankert sein.
Nutze diese freie Zeit um deine Batterien aufzuladen, zu reflektieren und mit neuer Kraft nach vorne zu schauen.

Eine Kollegin sagte mir einmal, sie nähme den freien Tag nicht regelmäßig immer am selben Wochentag, sondern immer dann, wenn es gut passt.
Ich fragte sie wie die Methode funktioniere.
»Im letzten Jahr gar nicht.« ,war ihre leise Antwort.

Streiche deinen freien Tag aus deinem Kalender und aus deiner Planung.
Am besten verplanst du ihn für eine feste Freizeitaktivität ein. Dann kannst du gar keine anderen Termine eintragen.
Oder trage dir jeden Montag dick »Freier Tag« ein.

Ein weiterer Vorteil eines festgelegten, freien Tages:

Nach und nach gewöhnen sich alle Menschen an deinen freien Tag und versuchen an diesem Tag nicht vergeblich dich zu erreichen.

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Spam ist Sünde. Und ich sündige nicht.

Das freie Wochenende:

Auch freie Wochenenden musst du langfristig in deinen Kalender eintragen.

Ich plane meine freien Wochenenden bereits bei der Urlaubsplanung für das ganze Jahr ein.

So ist langfristig gesichert, dass 12 Wochenenden im Jahr ohne Termine bleiben.

Bei Bedarf verschiebe ich diese Wochenenden auch ab und zu. Entweder, weil ich einen wichtigen Termin wahrnehmen muss oder weil ich ein anderes Wochenende frei brauche für einen privaten Termin.

Verschoben wird aber nur, wenn ein anderes freies Wochenende im selben Monat möglich ist!!!

 

Urlaub:

Im Urlaub mach ich frei.

Komplett.

Ohne Ausnahmen.

Ich bin telefonisch nicht erreichbar.
Ich lese keine E-Mails.
Und ich beachte kein WhattsApp.

Das ist für manche Kollegen vielleicht revolutionär, aber im Urlaub liegt mein Handy im Schrank.

 

Zusatztipp:

An möglichst vielen freien Tagen verlasse ich meine Gemeinde. So kann ich auch nicht auf der Straße angesprochen werden und niemand kann bei mir klingeln.

Trage dir jetzt sofort deine 112 freien Tage fest im Kalender ein!

Übrigens: ein regulärer Angestellter der Montags bis Freitags arbeitet hat jährlich 113 Tage frei.
Bei Lehrern sind es ein paar mehr freie Tage 😉

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Was denkst du?

© Benjamin Floer
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