Der richtige Wecker für jeden Morgentyp

Der richtige Wecker für jeden Morgentyp

„Ich stehe fast jeden Morgen um 4.45 Uhr freiwillig auf.“

Wenn ich diesen Satz sage, treffen mich die verschiedensten Blicke. Die Zuhörer halten mich für einen Angeber, einen Lügner oder einen komplett Wahnsinnigen.

Aber es ist die Wahrheit. Wie ich das mache und warum erfährst du in meinem Buch „Der magische Morgen“

Fast nirgends sind Menschen so unterschiedlich wie am frühen Morgen. Die einen hüpfen ohne Wecker gut gelaunt aus dem Bett und gehen zur Arbeit, die anderen sind wie elektrifiziert und müssen erstmal Sport machen und wieder anderen läuft man besser nicht auf dem Gang zur Kaffeemaschine über den Weg.

Es gibt verschiedenste Morgentypen. Ich stelle dir die häufigsten vor. Passend zu jedem Morgentyp empfehle ich einen individuellen Wecker und ein paar Tipps die den Start in den Tag leichter machen.

Wo erkennst du dich und deine Mitbewohner wieder?


Der Langschläfer

„Der frühe Vogel kann mich mal“ ist eine typische Aussage eines Langschläfers. Der Langschläfer findet sich besonders in Städten mit großem Studentenanteil. Jedoch gibt es auch Exemplare, die ihr Leben lang Langschläfer bleiben.

Wenn der Langschläfer Kinder hat, werden der Morgen und die Nacht für ihn zur Qual. Für den Langschläfer gibt es kaum etwas Schöneres, als sich nach dem Aufwachen umzudrehen und wieder einzuschlafen.

Für Langschläfer kann es hilfreich sein den Tag bereits am Vorabend vorzubereiten. Ein klarer Plan was zu tun ist, eine bereits gepackte Tasche und eine automatische Morgenroutine helfen dem Langschläfer in den Tag.

Als Wecker eignet sich Clocky. Dieser Wecker hilft auch dem überzeugtesten Langschläfer aus dem Bett. Der Wecker hüpft auf seinen Rollen vom Nachttisch und fährt davon. Um ihn abzuschalten, muss er zunächst gefangen werden, und dazu ist es unerlässlich das Bett zu verlassen.

Manche Langschläfer lassen sich davon nicht beeindrucken und sie müssen regelrecht wach geschüttelt werden. Das kann der Smart Shaker übernehmen. Er wird unter das Kissen gelegt und vibriert dreifach so doll wie ein iPhone und hört nicht auf, bis der Langschläfer aufsteht.


Der Snoozer

Eine besondere Spezies des Langschläfers ist der Snoozer.

Der Snoozer setzt alles daran einen möglichst hektischen Start in den Tag zu haben. Dazu bleibt er solange wie irgend möglich im Bett liegen. Er stellt sich den Wecker zwar rechtzeitig, drückt aber immer wieder die Snoozetaste. Das ist ein widersinniges Verhalten. Denn für den Snoozer gibt es kaum etwas Schlimmeres, als den Ton des Weckers. Unverständlich ist daher, dass er diesen Ton gleich mehrmals hören möchte.

Der Snoozer flitzt nach dem Aufstehen durch die Wohnung: Bad, Anziehen, Müsli im Stehen. Viele Snoozer erkennt man am Coffee to go. Durch den Stress beim Verlassen der Wohnung, vergisst der Snoozer meist irgendetwas: Brille, Kaffeemaschine ausschalten … 😉

Für den Snoozer gibt es zwei tolle Wecker.

Die App Alarmy (Sleep if you can) App bringt jeden Snoozer aus den Federn: Der Weckton endet erst, wenn ein zuvor definierter Gegenstand fotografiert wird. Zum Beispiel die Kaffeemaschine. Ist der Snoozer dort einmal angekommen, ist der Wunsch nach Kaffee meist größer als der Ruf des Betts.

Die App zeigt nach dem Beenden des Alarms direkt den Wetterbericht und aktuelle Nachrichten.

Die Caritas Wecker App erlaubt das Snoozen für einen guten Zweck. Für jedes Drücken der Snoozetaste spendet der Snoozer einen festgelegten Betrag an die Caritas.

So kannst du schon vor dem Aufstehen, etwas Gutes tun. Der ideale Wecker für alle Pfadfinder.


Der Kaffeejunkie

Ohne einen vernünftigen Kaffee starte ich nur sehr widerwillig und vor allem müde in den Tag. Im Laufe des Tages gesellen sich dann etliche Kaffees hinzu. Dann trinke ich Kaffee auch gerne in Gesellschaft. Aber das erste Heißgetränk am Morgen ist fester Bestandteil meiner Morgenroutine und ich genieße ihn mit einem guten Buch.

Gestern habe ich übrigens meinen Smoothie mit Matcha gewürzt. 4 g dieses unscheinbaren Pulvers haben die selbe Koffeindosis wie ein Espresso. Ich hatte 12 g im Kaffee und die Wirkung war fantastisch.

Erstaunlich, dass es der Kaffeejunkie schafft, sich einen Kaffee zu machen bevor er einen getrunken hat. Doch das Problem hat sich jetzt erledigt. Dieser Wecker weckt mit Kaffeeduft und frischem Kaffee am Bett.


Der Digital Wakeup

Der Digital Wakeup startet schon vom Bett aus ins weltweite Netz. Mit seinem Smartphone ist er direkt nach dem Aufschlagen der Augen online: Mails checken, Whatsapp beantworten, Zeitungen lesen und Träume sowie Schlafprobleme bei Facebook posten.

Der ideale Wecker ist für diesen Morgentyp natürlich das Smartphone. Das Smartphone als Wecker nutzen und du hast automatisch direkt nach dem Aufwachen dein Handy in der Hand.

(ACHTUNG: Ich warne ausdrücklich vor diesem Morgentyp!!!)

Der Frühaufsteher

Der geborene Frühaufsteher hüpft morgens gut gelaunt aus dem Bett und ist sofort voller Energie. Meist benötigt er seinen Wecker gar nicht, da er sowieso vor ihm wach ist. Der Frühaufsteher wird in Kollegenkreisen und je nach Verhalten auch in seiner eigenen Familie als störend empfunden und sollte daher seine gute Laune zunächst für sich behalten.

Der Frühaufsteher liebt es gerade im Winterhalbjahr auch schon vor Sonnenaufgang aufzustehen. Doch im hellen zu erwachen steigert seine gute Laune zusätzlich. Daher rate ich zu einem künstlichen Sonnenaufgang als Wecker. Das kann zum Beispiel das Wake up Light von Philipps oder die vielfältig einsetzbare Philipps Hue.


Der Sportler

Der Sportler ist schon an der frischen Luft, während andere sich nochmal umdrehen. Er startet in den Tag mit einem gesunden und wohlüberlegten Frühstück und springt anschließend die Treppen herab.

Für den Sportler ist es ein Traum schon sportlich geweckt zu werden. Zum Beispiel mit einem kurzen Hanteltraining. Der Hantelwecker muss bewegt werden, um ihn abzuschalten,


Das Organisationstalent

Das Organisationstalent hat eine feste Morgenroutine. Die Anziehsachen liegen schon bereit und von A wie Aufstehen bis Z wie Zähneputzen hat alles eine feste Reihenfolge.

Das Organisationstalent nimmt sich Zeit für ein leckeres Frühstück inklusive Heißgetränk und Morgenzeitung.

Das Organisationstalent würde sich niemals auf einen Wecker verlassen. Ein Ensemble aus Vibrations-, Licht- und Tonwecker holt ihn zuverlässig aus dem Land der Träume.


Der Morgenmuffel

Der Morgenmuffel ist ein besonders leicht zu identifizierender Morgentyp. Seine hängenden Mundwinkel und minimale Sprache sind charakteristisch. Er hat keinen Grund zur Freude am frühen Morgen, denn ein Tag, der mit Aufstehen beginnt ist für ihn schon gelaufen.

Als Mitbewohner kann man dem Morgenmuffel nur still ein Frühstück hinstellen und ihn ansonsten in Ruhe lassen, bis er sich von selbst nähert.

Die schlechte Laune und die Wut über den Wecker müssen irgendwohin. Ideal, wenn der Morgenmuffel sich schon abreagieren kann, bevor er auf Mitmenschen trifft. Der Smash Wecker ist dafür ideal. Nur ein fester wütender Schlag stoppt den nervigen Wecker.

Der Bett-Krümeler

Dieser Morgentyp kann seiner Vorliebe normalerweise nur an freien Tagen frönen. Dann sitzt er unter seiner warmen Bettdecke, neben ihm duftet der Kaffee. Auf dem Tablett finden sich Croissant, Ei, Müsli, Obstsalat … (eben ein richtiges Genießerfrühstück). Der Bett-Krümeler stellt schon abends alles bereit für sein Frühstücksmahl. Auch während der Woche deckt er schon am Abend den Frühstückstisch um die erste Mahlzeit des Tages so gut wie möglich genießen zu können, wenn auch nur am Tisch.

Ein Wecker?

So weit kommt es noch: Warum sollte man zum Frühstücken im Bett einen Wecker stellen. Aber hier  ein kleiner anderer Produkttipp für Bett-Krümeler.


Und kommt dir etwas bekannt vor?

Schreibe doch bitte in die Kommentare, welcher Morgentyp du bist und was dir dabei hilft in den Tag zu starten.

Wenn du immer noch unsicher bist, kannst du hier deinen Morgentyp testen.

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2 Kommentare

  • Typ Lerche... Passt soweit.
    Bis auf das stylische Aussehen.
    Da stehen mir eher die Haare zu Berge :-)
    Dreimal die Woche um sechs zum Sport, und der Tag hat schon mal mit einem Erfolgserlebnis begonnen!
  • Hallo Daniel, früh aufstehen ok. Aber sechsmal die Woche Sport - RESPEKT! ;-)
    viele Grüße Benjamin

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© Benjamin Floer
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