Was machst du während des Zähneputzens? Mein Multitasking

Was machst du während des Zähneputzens? Mein Multitasking

Ein Artikel meiner Frau:

Ein typisches Bild für mich: während dem Zähneputzen laufe ich durch die Wohnung,  sammle  hier ein paar Anziehsachen der Kinder auf um sie in den Wäschekorb zu werfen,  räume dort noch ein paar Gläser vom Tisch weg und versuche im Kopf noch den nächsten Tag durch zu planen.

Fazit: die Zähne sind nicht anständig geputzt und was ich gerade gemacht hab, habe ich auch schon wieder vergessen.

Multitasking ist nicht ideal.

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Dabei ist es so wichtig eine Sache nach der anderen zu machen, denn sonst machen wir alles nur halb und dies führt später zu viel größeren Problemen, die uns viel mehr Zeit kosten. Bleiben wir doch kurz noch beim Beispiel Zähne putzen: was bringt es mir, wenn ich beim Putzen einige andere Dinge erledige, aber durch die auf Dauer entstehenden Schäden an den Zähnen meine Tage dann beim Zahnarzt verbringen kann?

Gerade für einen entspannten Umgang mit der eigenen Zeit ist es wichtig immer eins nach dem anderen zu erledigen, denn sonst bricht die ganze Welle an unerledigten oder halb erledigten Dingen irgendwann über uns zusammen.

Wenn du alle Aufgaben Schritt für Schritt erledigst, musst du auch in Kauf nehmen, dass manche Dinge liegen bleiben. Um aber die richtigen Aufgaben zu erledigen, plane ich meine Aufgaben immer erstmal für die kommende Woche nach Kategorien.

Kategorie A ist wichtig und dringend. Hier stehen aktuell entstandene oder aus der Wiedervorlage geholte Aufgaben an.

Kategorie B sind wichtige Aufgaben, die aber noch nicht dringend sind. Wenn Kategorie A nicht zu voll für die eine Woche ist, lohnt es sich Aufgaben aus Kategorie B anzugehen, denn so werden sie gar nicht erst dringend und ich kann auch nicht in Zeitdruck geraten.

Zuletzt kommt Kategorie C: hier hinein kommen weitere Aufgaben, die erledigt werden können, wenn sich dafür noch Zeit ergeben sollte. Gleichzeitig schaue ich aber im Kalender direkt nach wann ich frei Zeiten habe und lege fest wann ich welche Aufgabe innerhalb der Woche angehe. Dies mache ich mal schriftlich in meinen Kalender, phasenweise aber auch über remember the milk.

Wenn ich meine Aufgaben für die kleine Zeitspanne von einer Woche klar habe und terminiert habe, kann ich entspannter sein, denn sonst habe ich immer das Gefühl bei all den Aufgaben gegen die Zeit zu kämpfen, was ein aussichtsloses Unterfangen ist.

 

Und manchmal muss ich mir auch einfach sagen: Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut.

 

Katharina – ich habe Zeit für dich

1 Kommentar

  • […] Viele Menschen können nicht zwischen den Aufgaben unterscheiden, die jetzt gerade dran sind und allem anderen, das sie noch beschäftigt. Sie versuchen dann oft alles möglichst gleichzeitig zu erledigen. Meine Frau hat das einmal in dem Artikel »Was machst du während dem Zähneputzen beschrieben«. […]

Was denkst du?

© Benjamin Floer
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