Tausche Deine To-Do-Liste gegen eine Pausenliste, um mehr zu erledigen

Tausche Deine To-Do-Liste gegen eine Pausenliste, um mehr zu erledigen
Setze Schokolade essen auf deine Aufgabenliste und Du wirst schnelle Erfolge mit deiner Liste haben.

Aufgabenlisten sind gut um alles was zu tun ist im Blick zu behalten. Doch leider motivieren sie uns nicht sehr. Doch mit einem einfachen Trick lässt sich das ändern.

Was ist eine Pausenliste?

Aufgabenlisten haben einen großen Haken. Sie haben kein Ende. Denn es gibt ja immer was zu tun. Das kann sehr frustrierend sein. Sie wirken wie ein unüberwindbarer Berg.

Unsere To-Do-Listen kümmern sich um das was zu tun ist, wie es dir damit geht, ist ihr egal. Sie kümmert sich um die Arbeit und nicht um deine Pausen.

Doch was passiert, wenn man die Pausen mit auf die Liste setzt?

Pausen sind wichtig für uns. Sie erhalten unsere Motivation, Kreativität und letztendlich auch unsere Gesundheit.

Und Pausen sorgen dafür, dass wir insgesamt schneller arbeiten.

Doch man kann auch zu viel oder zu lange Pausen machen. Schuld daran bist nicht du, sondern dein innerer Schweinehund. Er hält dich auf dem Sofa fest und zwingt dich Netflix zu gucken.

Pausen müssen also geplant werden, damit ihr Verhältnis zur Arbeit stimmt.
Kurz: Wer eine Aufgabenliste führt, braucht auch eine Pausenliste.

Und das ist eine Pausenliste:

Eine Liste mit geplanten Pausen mit festgelegter Dauer.

Die Pausen kannst du jederzeit am Tag nutzen, wenn du sie brauchst. Aber eben nur solange du sie geplant hast und nur soviel wie du auf deine Liste gesetzt hast.

Am besten schreibst du deine Pausenliste für jeden Tag neu und hast sie immer im Blick direkt bei deiner Aufgabenliste.

Brauche ich noch eine Liste?

Ich weiß, was du denkst: noch eine Liste neben meiner To-Do-Liste? Warum der Aufwand?

Weil Listen genial sind!

Kennst du das Schuldgefühl, wenn du nicht arbeitest?

Eine Pausenliste setzt bei diesem Schuldgefühl an. Die Liste macht dir bewusst, wie viele Pausen du genommen hast und wie lange sie waren. Wenn du feststellst, dass du nichts getan hast, um dich zu entspannen, wird sie dir sagen, dass es okay ist, sich für eine Minute zu entspannen.

Aber auch wenn du mal zu viele Pausen gemacht hast, wird dich deine Liste zum weiter arbeiten antreiben.

Natürlich könntest du das auch im Kopf machen, aber es ist nicht dasselbe, als wenn du die Daten direkt vor dir siehst. Die Pausenliste gibt dir einen Überblick über deine Arbeit und Pausen, damit du die richtige Entscheidung für deinen nächsten Zug treffen kannst, wenn du unsicher bist.

Geplante Pausen erhöhen die Effizienz.

Wenn du deine Pausen bei Facebook, YouTube oder Netflix verbringst, verlierst du schnell die Zeit aus den Augen.

Wenn du aber deine Pausen planst, kannst du vorher die Dauer festlegen. Vielleicht planst du ein Level des Spiel zu zocken oder 5 Nachrichten bei Facebook zu beantworten. So kannst du diese Dinge ohne Schuldgefühle genießen. (Mal ehrlich, ganz werden wir nie damit aufhören...)

Zwei konkurrierende Listen

Die Aufgabenliste und die Pausenliste sind keine echten Konkurrentinnen. Sie helfen dir dabei dein richtiges Arbeite-Pausenverhältnis zu finden und zu leben. Und das erhöht deine Produktivität.

Es geht nicht darum möglichst wenige Pausen zu machen. Die erledigten Aufgaben sollen aber jeden Abend mehr sein als die erledigten Pausen.

Wenn wir viel arbeiten, brauchen wir manchmal Erinnerungen, um selbst die einfachsten Dinge wie Essen zu erledigen. Das gleiche gilt für Pausen.

Eine Anleitung:

1) Finde heraus wie lange Pausen du machen kannst und dir guttun. Wenn du unsicher bist, starte mit 15 Minuten Pausen. Diese Zeit hat sich bei vielen bewährt. Übrigens auch in der Schule.

2) Was mache ich am liebsten in meiner Pause? Du magst es wahrscheinlich zu lesen, Fernsehen zu schauen, Podcasts zu hören (wie meinen!), Videospiele zu spielen, Sport zu treiben …

Finde heraus, was du tun möchtest, und zerteile die Tätigkeit auf die geplante Pausenlänge. Wenn du 15 Minuten Zeit hast, kannst du zum Beispiel ein Kapitel in einem Buch lesen, ein Level eines Videospiels spielen oder ein paar YouTube-Videos anzuschauen.

In 30 Minuten könntest du ein Bad nehmen, 2 Kapitel lesen oder einen Spaziergang machen.

Für Sport brauchst du eine längere Pause, plane sie entsprechend ein.

3) Lege eine Vorlage für die Pausenliste mit Aktivitäten und Pausendauer an.

4) Wenn du deine Tages- oder Wochenaufgaben planst, nimm deine Pausenliste hinzu und plane konkrete Pausen für den Tag / die Woche ein.

Du kannst die Listen prima mit Zettel und Stift planen. Wenn du eine digitale Lösung suchst, bei der du zwei Listen nebeneinander legen kannst, empfehle ich dir Meistertask.

Wenn du mit Todoist arbeitest, leg zwei Projekte an für Aufgaben und Pausen.

Nochmal, du brauchst diese Tools nicht zwingend (zumindest nicht für eine Pausenliste). Arbeite mit dem was du schon jetzt täglich und gerne nutzt.

Gib der Pausenliste eine Chance! Sie kann dich wirklich produktiver machen. 

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© Benjamin Floer
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