Zeitmanagement langweilt dich? – Hier sind 5 Zeitmanagement Alternativen

Zeitmanagement langweilt dich? – Hier sind 5 Zeitmanagement Alternativen

Deine Aufgaben und Termine immer effektiver zu planen und zu organisieren nervt dich?

Zeitmanagement funktioniert bei dir irgendwie nicht?

Ich zeige dir heute Alternativen zum klassischen Zeitmanagement, die du auch tun kannst um entspannter und glücklicher zu leben.

5 Zeitmanagement Alternativen

1. Die 3 Tage Woche

 

Klingt gut oder? Leider ist es nicht ganz so einfach wie es klingt.

Diese Zeitmanagement Alternative sieht vor, drei verschiedene Tage mit verschiedenen Schwerpunkten in deine Woche ein zu planen: Kramtage, Performancetage und Sonntage.

Kramtage

Sind wie es der Name nahe legt für Kram. Im Job musst du Mails schreiben, Termine planen, Rechnungen bezahlen. Privat musst du bügeln, die Glühbirne wechseln und das Bad putzen.
Alle diese Tätigkeiten sammelst du für Kramtage.

Diese Tätigkeiten fordern deine Großhirnrinde nur mittelmäßig. Du wirst an diesen Tagen nicht die Welt verändern aber viel erledigt bekommen.

Performancetage

An diesen Tagen hingegen geht es um die großen und wichtigen Dinge. Kram hat an einem solchen Tag keinen Platz. Heute willst du etwas leisten und schaffst dir Platz dafür.

Performancetage lassen keinen Platz für E-Mails, Whattsapp Nachrichten oder Zeitung lesen. Es geht heute nur um deine großen Ziele.

Sonntage

Sonntage können auch montags sein, oder donnerstags. Hauptsache du machst nichts sinnvolles. Weder Kram noch Performance haben heute in deiner Nähe etwas verloren.

An »Sonntagen« kannst du dir ohne schlechtes Gewissen die Füße kraulen und genüsslich in der Nase bohren.

 

2. Stressfreie Oasen schaffen

 

 

camel-1062424_1920

Nimm dir in stressigen Zeiten bewusst Aus-Zeiten. Aus ist in diesen Zeiten der Zustand aller deiner Wege zur Außenwelt. Schalte Telefon, Handy und Internet aus. Gönne dir den Luxus nicht erreichbar zu sein.

Nimm dir den Luxus zu beten oder zu meditieren. Am besten richtest du dir dafür dauerhaft einen Ort in deiner Wohnung und deinem Büro ein (Bild, Kerzen, Sitzkissen …)
Oder du gehst zu einem ruhigen Ort. Eine Bank im Wald oder eine Kirche.

Sehr wirkungsvoll ist es, wenn du dir dafür Zeit einplanst. Schreibe dir deine Aus-Zeiten in den Kalender. Diese Zeiten nur mit dir müssen ebenso verbindlich sein wie Termine mit anderen.

Nimm dir jeden Tag eine halbe Stunde Zeit für Gott. Wenn du keine Zeit hast, dann nimm dir eine Stunde Zeit. – Franz von Sales

 

3. Schiebe so viel wie geht

 

Was du heute kannst besorgen, das verschiebe -ruhig- auf morgen.
Es ist nicht schlimm auch mal etwas auf zu schieben. Solange Aufschieben eine Ausnahme und nicht die Regel ist, kann es eine Wohltat sein.

Hab kein schlechtes Gewissen in stressigen Zeiten auch mal was liegen zu lassen. Am besten legst du beim aufschieben direkt fest, wann du es erledigen möchtest. Mit der App Todoist kannst du das ganz einfach machen.

In sehr stressigen Wochen (zum Beispiel im Advent) verschiebe ich jeden Morgen bewusst 5 Dinge, die heute kein muss sind, auf morgen.

 

4. Ohne Ziel kommst du nie an

 

football-801047_1280Bevor du anfängst deine Aufgaben zu planen und ganz besonders bevor du beginnst sie zu erledigen, lege deine Ziele fest. Gehe dabei von weit weg nach nah.

  • Was willst du in 5 Jahren erreicht haben?
  • Was musst du dafür dieses Jahr schaffen?
  • Was machst du in welchem Monat?
  • Was kannst du heute für deine Ziele tun?

 

Im Zeitmanagement geht es bildlich gesprochen darum wie du eine Leiter möglichst schnell hochkommst. Überlege dir aber vorher welche Früchte du ernten möchtest, denn dann weißt du an welchen Baum du die Leiter legen musst.

 

5. Werde immer Besser

 

Schaue dir am Ende deiner Woche deine erledigten Aufgaben an und überlege:

  • Was kann ich in Zukunft weglassen?
  • Was kann ich automatisieren?
  • Für viele Tätigkeiten gibt es Programme, die die Arbeit übernehmen oder zumindest deutlich vereinfachen?
  • Was kann jemand anders für mich erledigen?

Kontrolliere jede Aufgabe und jeden Termin ich diesem Schema: Eliminieren, Automatisieren, Delegieren.

Viele Kollegen denken sie könnten nichts delegieren und müssten alles selber schaffen.

Delegieren darf auch Geld kosten. Du kaufst dabei nicht die Arbeit des Anderen sondern dir selbst freie Zeit. Und Zeit ist eines der wertvollsten Dinge, die du besitzt.

Du kannst Arbeit jedoch auch an Ehrenamtliche abgeben.

Achtung: Es geht nicht darum Dinge weg zu schieben, die du selber nicht machen möchtest. Delegieren beinhaltet Qualifikation und Begleitung.

 

Was hilft dir außer Zeitmanagement zu einem entspannteren Leben?

VERPASSE KEINEN NEUEN ARTIKEL MEHR

2 Kommentare

  • Das sind mal ganz neue Ideen für mich! Die Sonntage, Kram- und Performancetage finde ich spannend! Danke Benjamin !!
    LG, Ilona
  • Hallo Ilona,
    Vielen Dank für Den Kommentar. Welche Methoden nutzt du bisher um dich zu organisieren? viele Grüße Benjamin

Was denkst du?

© Benjamin Floer
Kontakt   
* = Affiliatelink