

Stand Mai 2025, Änderungen durch uns sind jederzeit möglich. Schau also vor jedem Spiel vorbei.
Wildboßeln wird eins gegen eins oder in zwei etwa gleich starken Mannschaften gespielt.
Ziel ist es, eine vorher festgelegte Strecke vom Start bis zum Ziel mit möglichst wenigen Würfen zurückzulegen. Gespielt wird auf Wald- und Feldwegen, die gerne auch bergauf und bergab gehen dürfen.
Der Weg muss nicht gerade sein. Höhenunterschiede, Kurven, Matsch, Pfützen und Äste gehören ausdrücklich zum Spiel dazu.
Gespielt wird bewusst auf Wegen und nicht querfeldein durch den Wald. Das dient dem Schutz der Natur und der Tiere.
Verlässt eine Kugel den Weg, wird sie auf der Höhe, auf der sie liegen bleibt, zurück auf den Weg getragen und von dort weitergespielt.
Dabei gilt:
Befindet sich in der Nähe bereits ein anderer abknickender oder kreuzender Weg, darf die Kugel trotzdem nicht einfach dort eingesetzt werden. Entscheidend ist immer der Weg, auf dem sich die Kugel zuletzt regulär befunden hat.
- Pro Mannschaft eine Kugel in unterschiedlicher Farbe
- wir empfehlen ausdrücklich einen Kraber (ist bei den Kugeln mit verlinkt)
- Mechanische Zähler zum Mitzählen der Würfe
- Rucksack oder Bollerwagen
- Handtuch zum Reinigen und Trocknen der Kugeln
- Ausreichend Getränke
1. Ziel des Spiels
Gewonnen hat die Mannschaft, die das Ziel mit den wenigsten Würfen erreicht.
2. Zählen der Würfe
Die Mannschaften zählen jeweils die Würfe der gegnerischen Mannschaft mit den mechanischen Zählern. Glaubt uns ohne Zähler ist das Hauptgespräch: „Du hast glaub ich 20 oder 21 und ich 19“.
3. Taktischer Zusammenstoß
Die Kugel der gegnerischen Mannschaft darf grundsätzlich nicht absichtlich bewegt werden.
Ein absichtliches Anstoßen ist jedoch erlaubt, wenn es VOR dem Wurf klar angekündigt wird.
Die werfende Mannschaft erhält dafür automatisch einen Strafwurf.
Der taktische Gedanke dahinter ist, der gegnerischen Kugel größeren Schaden zuzufügen, als der eigene Strafwurf wiegt.
Besonders beliebt:
- rückwärts bergab schicken
- in Pfützen befördern
- gegen Baumwurzeln umlenken
- moralische Verunsicherung erzeugen
Nicht angekündigte Angriffe gelten als unsportlich.
4. Hundekot-Regel
Rollt die eigene Kugel durch Hundekot:
- muss die Kugel gereinigt werden
- die Mannschaft setzt eine Runde aus
- Beschwerden helfen nicht!
5. Bergziegenrecht
Bleibt eine Kugel spektakulär auf einem Baumstamm, Stein oder Hügel liegen, muss die gegnerische Mannschaft ihren nächsten Wurf auf einem Bein stehend ausführen.
Kurzes Wackeln ist erlaubt.
Hinfallen ist ehrenvoll.
6. Der Wurfschluck
Vor besonders mutigen Würfen darf freiwillig ein „Strategieschluck“ genommen werden.
Trifft die Kugel danach direkt einen Baum zählt der Wurf doppelt.
Mut und Übermut liegen dicht beieinander.
7. Der Förstergruß
Begegnet ihr anderen Menschen auf dem Weg, müssen diese freundlich gegrüßt werden.
Wer das vergisst:
* erhält einen Strafwurf wegen schlechten Benehmens im Wald.
Wildboßeln ist ein ehrbarer Sport.
Ihr habt Ideen für neue Regeln? Dann kontaktiert uns gerne und wir probieren es aus: wildbosseln@benjaminfloer.com