Minimalismus - der ultimative Zeitmanagement Hebel

Minimalismus - der ultimative Zeitmanagement Hebel

Ja, ich bin gerade richtig guter Stimmung, denn ich habe gerade minimalistisch meine Karnevals-Playliste aktiviert beziehungsweise überarbeitet und habe die Dinge rausgeschmissen, die für mich nicht unbedingt drin sein müssen. Und es sind immer noch 7 Stunden und 11 Minuten. Und ich finde, dass die 11 drin vorkommt, ist schon ein gutes Zeichen. Von daher glaube ich, ist die so ganz gut eingestellt. 

Ja, aber darum soll es heute natürlich gar nicht gehen, sondern es geht insgesamt um das Thema Minimalismus und wie der Minimalismus zu einem wirklichen Hebel für dein Zeitmanagement werden kann. Denn ein entspanntes Leben ohne Stress, ohne Verpflichtungen, ohne Zwänge, all das ist mit dem Minimalismus ganz einfach zu erreichen.

Befolge dafür folgende 5 Schritte: 

A) Schmeiße alle Kleidung weg und behalte nur das, was du gerade am Körper trägst, plus einmal jedes Kleidungsstück zum Wechseln. 

B) Zusätzlich brauchst du eine Outdoor-Seife, denn die kannst du als Shampoo nutzen für die Körperwaschung, um deine Kleidung zu waschen, was du ja jetzt täglich dann tun musst, und um dein Geschirr zu reinigen. 

C) Eine Zahnbürste aus Bambus und Zahnputztabletten. 

D) ein kleiner leichter Rucksack um A bis C, also deinen gesamten neuen Besitz zu verstauen. 

E) Jetzt musst du nur noch dein Business auflösen, dein Handy verschenken, dein Haus verkaufen. 

Stopp! Bitte, bitte mache das nicht! Und solltest du gerade mit A) gestartet haben, hole deine Klamotten sofort wieder aus dem Müll. Meine Güte! Also, wenn du das gemacht hast, du lässt dir auch echt alles sagen. 

Also bevor du mit dem Minimalismus richtig startest, wollen wir mal einen Schritt zurückgehen und ein bisschen das Hirn dabei einschalten. Denn beim Minimalismus geht es ja keineswegs darum, auf möglichst viel zu verzichten. Wenn du im Internet nach Minimalismus guckst, dann gibt es Listen von Leuten, die stolz präsentieren: Ich habe nur noch 64 Dinge und die alle in Schwarz. 

Wo ich denke: Ja gut, wenn man nur in Hotels lebt, nur durch die Gegend zieht, das ist nicht meine Art des Lebens. Ich habe gerne ein Zuhause, in das ich gerne zurückkomme. Ich habe Familie, ich habe zwei Kinder, die auch ganz, ganz viel Zeug zum einen brauchen, aber auch haben wollen, und trotzdem bin ich überzeugter Minimalist. Ich beschäftige mich mit diesem Thema, ich habe gerade mal nachgerechnet, es sind über 15 Jahre, neue Bücher dazu lese und meinen Besitz immer weiter auch zusammenstreiche. 

In dieser Folge verrate ich dir, wie dir Minimalismus tatsächlich zu einem entspannteren Leben verhelfen kann. Da stellt sich zunächst mal ganz praktisch die Frage: 

Was ist Minimalismus?

Um mal so einen berühmten Film zu zitieren: Da stelle mer uns mal janz dumm und fragen uns, was iss en Minimalismus? 

Der Minimalismus ist ursprünglich eine Kunstrichtung. Da wurde statt aufwändigen Gemälden das Ganze reduziert auf zwei oder drei Farben und auf sehr wenige Formen. Das Ganze hat sich auch bis heute gehalten. Diese Kunstform ist immer starkgeblieben. Inzwischen ist aber unter dem Begriff viel bekannter eben eine Lebensweise, ein Beschränken auf das wirklich Wesentliche im Leben. 

Individueller Minimalismus

Das Ganze, ich hab‘s gerade schon angedeutet, ist natürlich unglaublich individuell. Wenn du alleine lebst, hast du andere Dinge, als wenn man so wie wir als Familie lebt. Du weißt auch, was man da alles braucht an Klamotten für die Kinder, wie schnell die aus den Sachen rauswachsen. Dann stehen die alten Sachen noch auf dem Speicher, bis sie dann verkauft oder verschenkt werden. Die neuen Sachen müssen wieder eingekauft werden. Also es ist eine ganz andere Form des Minimalismus, den wir als Mütter und Väter leben können. 

Ich habe deswegen für mich mal im Haus geguckt, wie viel Dinge wirklich nur mir gehören, also Dinge, die exklusiv ich nutze, vom Whisky-Glas über die Lieblingstasse, Arbeitsbücher, Anziehsachen und so weiter. Inzwischen bin ich so weit, dass ich diese rein persönlichen Dinge beschränkt habe auf 200 Stück. Im Vergleich mit anderen klingt das nach verdammt viel. Aber du musst berücksichtigen, da drin ist meine Unterwäsche, da drin sind alle meine Schuhe, da drin sind alle meine Bücher, da drin ist mein gesamtes Arbeitsmaterial, meine Technik, meine Whiskys und so weiter und so fort. Wenn du mal mit einem Klicker, da gibt’s auch inzwischen schöne Apps für, gleich durch deine Wohnung oder dein Haus gehst und mal anfängst zu zählen, wirst du merken, wie schnell du bei 200 ankommst und wieviel es danach wahrscheinlich noch zu zählen gibt. Aber nochmal, es geht gar nicht um die Zahl. Es geht nicht darum, wieviel du in deinem Haus hast. Beim Minimalismus geht es um ganz andere Dinge, und da gucken wir jetzt genauer drauf. 

Warum Minimalismus ?

Warum solltest du dich überhaupt mit Minimalismus beschäftigen und warum investiere ich so viel Zeit in dieses Thema? Minimalismus kann dir dabei helfen, dein Leben zu verlangsamen, deine Zeit so einzuteilen, wie du es willst. Minimalismus hilft dir dabei, im Kopf ruhiger zu werden. Minimalismus hilft dir, immer zu unterteilen in wichtig und unwichtig. Und diese Entscheidung wird dir mit der Zeit immer leichter fallen, nicht nur bei Gegenständen. Minimalismus hilft dir dabei, mit weniger glücklich sein zu können. Und vor allem, und deswegen habe ich es hier in diesen Blogpost aufgenommen, hilft Minimalismus dabei, mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu haben. 

Minimalismus ist merh als verzichten

Minimalismus ist mehr als ein Leben im sterilen Raum und hat nichts mit Verzicht zu tun. Wenn man sich Fotos anguckt von manchen minimalistischen Wohnungen, da hängt dann kein Bild an der Wand, die Wände sind weiß. In der Ecke steht ein kleiner Campingtisch mit einem Hocker davor. Aber Minimalismus an sich hat ja nichts mit Selbstkasteiung zu tun. Du kannst zwei Dinge behalten. 

Erstens: Dinge, die du brauchst. Das ist eine ganz praktische Nutzenfrage: Habe ich das im letzten Jahr benutzt? Dann behalte ich es. 

Zweitens: Macht es mich glücklich? 

Und im Idealfall hast du natürlich Gegenstände, auf die beides zutrifft. Also zum Beispiel brauchst du Teller, um mit deiner Familie zu essen. Umso schöner, wenn du dich jedes Mal freust, wenn du sie aus dem Schrank nimmst, weil du so schöne Teller hast. Aber es reicht eins von beiden. Entweder brauchst du etwas oder es macht dich glücklich. 

Denn es gibt auch gänzlich nutzlose Gegenstände, die trotzdem ihre Berechtigung haben, weil sie dich glücklich machen. Wenn sie dich an einen lieben Menschen erinnern, an einen schönen Urlaub, wenn es nicht zu viele Staubfänger werden, sodass sie dich irgendwann schon nerven. 

Hier vor mir stehen gerade, um ein Beispiel zu nehmen, so ein Wasserbüffel. Der ist aus Holz geschnitzt und den hat mir ein Freund mitgebracht, der vier Monate auf den Philippinen verbracht hat. Es erinnert mich daran, wie sehr ich ihn in dieser Zeit vermisst habe, und es erinnert mich daran, was für einen guten Freund ich habe. Das Ding hat keinen Nutzen, aber das soll es auch gar nicht, denn es macht mich glücklich es zu sehen. 

Das zweite ist, ich habe einen absoluten Technikfimmel und das widerspricht an sich dem Minimalismus. Meiner Meinung nach ist das nicht der Fall. Denn meine Technik hilft mir dabei minimalistisch leben zu können. Mein Dokumenten-Scanner hilft mir dabei, papierlos mein Büro zu gestalten und damit viel weniger Aktenordner hier stehen zu haben. Mein Kindle hilft mir dabei, dass ich E-Books lesen kann, statt mir die Wohnung mit Büchern voll zu stellen. Massig Ordner, Dokumente und so weiter befinden sich auf meinem Mac. Dass ich mobil unterwegs vernünftig kommunizieren kann und arbeiten kann, verdanke ich meinem iPhone. Also Technik ist für mich ein Mittel, um minimalistischer zu leben. 

So, jetzt habe ich dich aber lang genug auf die Folter gespannt, hier geht’s ja letztendlich um Zeitmanagement. Also:

Wie kann der Minimalismus dir mehr Zeit verschaffen? 

Und zwar in 3 einfachen Schritten. 

1. Schritt: 

Da sind wir gerade schon ziemlich ausführlich darauf eingegangen, nämlich weniger Dinge um dich herum. Wie können weniger Dinge mehr Zeit für dich bedeuten? Zum einen brauchst du weniger Zeit für Wartung und Pflege brauchst. Du musst nichts reparieren, du musst nichts putzen oder eben weniger putzen. Dann benötigst du, wenn du weniger neue Dinge anschaffst logischerweise auch weniger Geld. Und eventuell könnte es ja sogar dafür reichen, dass du sagst: Wenn ich so viel weniger brauche, könnte ich eigentlich auch weniger arbeiten. Du könntest ein, zwei Kunden weniger annehmen und dafür mehr Zeit mit deiner Familie verbringen. Einfach dadurch, dass du weniger Dinge kaufen musst. 

Weniger Dinge bedeuten aber auch mehr Zeit, weil dein Kopf und deine Seele ruhiger wird sobald deine Umwelt ruhiger wird. Andersrum merkst du das vielleicht, wenn du viel Stress hast und in dir viele Gedanken toben, dann erlebst du deine Umwelt zu Hause, deine Wohnung als vollgestopft, unordentlich, siehst überall, was an der falschen Ecke liegt, fängst vielleicht sogar an im Außen aufzuräumen, um dein Inneres zu sortieren. Wenn das außen ordentlich ist, kann dein Inneres entspannen. 

Das Gleiche gilt für deine Kreativität. Ein leerer Schreibtisch fördert die Kreativität viel mehr als eine Ablage, die überquillt, als lauter Post-its am Bildschirm, und die dich die ganze Zeit ablenken. Leere Wände mit einigen bewusst ausgewählten Bildern und Sprüchen können dich motivieren, können dir neue Kraft geben.

Also weniger Dinge gleich mehr Zeit!

2. Schritt

Social Media

Gerade im Digitalen kann man massig aufräumen, entrümpeln und dadurch die Medien effektiver und entspannter nutzen. Fangen wir an mit Social Media. Welche sozialen Netzwerke nutzt du wirklich aktiv? Bei welchen bist du aktiv und bei welchen musst du tatsächlich aktiv sein? Es stellen sich wieder die zwei Fragen: Muss ich das haben, also hat das einen praktischen Nutzen, oder macht es mich glücklich? 

Und so habe ich meine Social-Media-Aktivitäten auf zwei Kanäle beschränkt. Du findest mich bei Facebook, da vor allem in meiner Facebook-Gruppe, und du findest mich bei Instagram. Falls du mich da noch nicht abonniert hast, würde ich mich sehr darüber freuen. Das war es aber auch. Ich habe überlegt, mit welchen Netzwerken interagiere ich gerne, habe Spaß dran, die zu bedienen, und nutze sie deshalb auch gerne. Ich habe ganz viele, ja, Freunde ist zu viel gesagt, aber Kontakte in den sozialen Netzwerken, deabonniert, weil ich gerne mit denen zwar im Kontakt sein möchte, aber eben nicht dauerhaft alles mitkriegen muss, was die so posten. 

Dann konzentriere ich mich in meinem Feed lieber auf die Leute, die ich mir wirklich gerne anschaue, auch bei Instagram in den Storys habe ich das sehr beschränkt, im Moment wieder ganz extrem, vielleicht baue ich das wieder ein bisschen aus, und habe dadurch aber Spaß an der Nutzung. 

Kontakte
Guck mal in deine Kontakte-App, egal auf welchem Gerät jetzt, wie viel Kontaktleichen da drin sind. Also welche Kontakte im Adressbuch brauchst du wirklich noch dienstlich und welche Kontakte machen dir Freude, weil du privat mit ihnen gerne in Kontakt bist? Auch das regelmäßig mal aussortieren. Zum einen findet man die anderen Sachen dadurch schneller, zum anderen hilft es mir, mit den Menschen, wo es mir wirklich wichtig ist, regelmäßig in Kontakt zu bleiben, weil ich in meiner App sehe, mit wem ich eine Weile nicht interagiert habe. 

Desktop
Da gilt das Gleiche wie beim klassischen Schreibtisch, so auch auf dem digitalen Schreibtisch. Aufräumen, leermachen, um den Kopf frei zu bekommen und dadurch Zeit zu sparen. Und vor allem die Sachen auch schneller zu finden. Ich nutze meinen digitalen Schreibtisch am Mac so, dass ich während dem Arbeitstag darauf die Sachen ablege, an denen ich gerade arbeite, aber bevor ich Feierabend mache, ist alles in die entsprechenden Ordner wegsortiert und ich habe wieder einen fast komplett freien Desktop. 

Zwei Sachen sind da drauf, zum einen ist das ein Ordner mit meinen aktuellen Projekten, an denen ich länger als einen Tag arbeiten muss. Den gucke ich einmal im Monat durch und sortiere den nochmal aus. Und zum zweiten, als Hintergrundbild ist da meine Jahresplanung drauf, dass ich immer sehen kann, in welchem Monat ich welche Schwerpunkte habe und welche Zwischenschritte erreichen möchte. Mehr ist da nicht. 

App's
Und als letztes zum digitalen Minimalismus: Schau dir mal deine Apps an. Welche brauchst du wirklich? Welche machen dich glücklich? Aber auch ganz ehrlich, welche klauen dir deine Zeit? Musst du andauernd, sind wir wieder bei Social Media, irgendwelche Feeds checken? Musst du andauernd mit Leuten kommunizieren? Und musst du wirklich Spiele-Apps auf deinen Geräten haben, könntest du die Zeit nicht effektiver nutzen? Also du weißt, ich bin niemand, der sagt, du musst nur effektiv sein, das ist Quatsch. Du darfst auch schöne Sachen haben. Aber schöner ist für mich spielen mit meinen Kindern, unterhalten mit meiner Frau, Treffen mit Freunden, Wartezeiten nutzen, indem ich was lese oder mit jemandem telefoniere. 

Ich selber habe da ehrlich gesagt ein ziemliches Problem, ich habe Spiele komplett von meinem Handy verbannt. Es gibt eine Ausnahme, wenn ich krank bin, dann darf ich auf dem Sofa liegen und ein bisschen auf dem iPad daddeln. Ansonsten habe ich mir das komplett untersagt, weil es ist einfach ein unnötiger Zeiträuber. Also sortiere auch deine Apps mal in Ruhe durch. 

3. Schritt:

Das ist so der größte Hebel, den habe ich mir jetzt fast bis zum Schluss aufgehoben, nämlich Termine und To-dos. Ich mache es so, dass ich mir am Anfang von jedem Monat alle To-dos des nächsten Monats und alle Termine durchgucke. 

Termine
Bei den Terminen stelle ich mir die Frage, bei jedem Termin: Muss ich da wirklich hin? Macht es mir Freude? Also da hast du wieder Nutzen und glücklich machen. Die zwei Fragen stelle ich mir immer im Minimalismus. Muss ich zu diesem Termin hin? Macht es mir Freude? Ein Ja genügt, um den Termin zu behalten. Am besten trifft beides zu, dass ich sowohl Freude an dem Termin habe als auch, dass es nützlich ist, dass ich dahingehe. Ansonsten muss ich mich mal fragen: Mache ich eigentlich noch das Richtige bei meiner Arbeit? Natürlich gibt es Gegenbeispiele. Wenn ich einen Termin zu einer Wurzelbehandlung habe, der ist nützlich, aber der macht mir absolut keine Freude und trotzdem kann ich ihn nicht einfach aus dem Kalender streichen. 

To-Do's
Bei den To-dos stelle ich mir wieder die gleichen Fragen. Muss das wirklich gemacht werden, ist es wichtig? Wenn nicht, wird es gelöscht. Und dann so ein Dreischritt, wiederholende Aufgaben, also Sachen, die ich immer wieder tun muss. Kann ich die nicht automatisieren? Gibt es da nicht ein Tool für, womit ich das vielleicht nicht vollautomatisch, aber zumindest schneller machen kann? Kann ich mir eine Checkliste erstellen zum Beispiel. 

Zweiter Schritt: Kann nur ich das machen oder kann ich das vielleicht auch abgeben, kann ich das delegieren, sowohl an Mitarbeiter wie auch an virtuelle Assistenten? Wenn du keine Mitarbeiter hast oder deine Mitarbeiter ausgelastet sind. Ich selber bin ein großer Fan von virtuellen Assistenten. Ich habe jetzt auch gleich noch ein Telefonat mit einer neuen, die ich in eine neue Aufgabe einweisen möchte, die ich gerne abgeben will, dauerhaft. 

Und dann bei To-dos natürlich, langfristig planen, also eine To-do Liste mit festen Fälligkeiten. Dass klar ist: Wann muss ich was erledigen? Natürlich mit ein bisschen Puffer, aber wenn du nur eine To-do Liste hast, auf der alle Sachen stehen, woher willst du wissen, was heute zu tun ist? Du fühlst dich da die ganze Zeit überfordert, wenn du siehst, da sind noch so viele Aufgaben, die nur auf dich warten. 

Minimalismus-Helfer

Es gibt für mich zwei Minimalismus-Helfer, die du dir zum Vorbild nehmen kannst. 

Pareto
Zum einen mein aktuelles Jahresmotto, das ist Pareto, also das 80-20-Prinzip, was du mit Sicherheit schon kennst, wenn du mir hier eine Weile zuhörst. In Kurzform nochmal: Du kannst in 20 Prozent der Zeit 80 Prozent des Outputs erreichen oder in zwanzig 20 Prozent deiner Tätigkeiten 80 Prozent deines Gewinns und so weiter und so fort. 

Mit dieser Regel schaue ich mir regelmäßig auch meine To-do Liste noch mal an. Was sind die 20 Prozent der Aufgaben? Das kann man mit einem Dreisatz ja schnell ausrechnen, wieviel das sind. Was sind die wirklich wichtigen 20 Prozent? Und alle anderen werden radikal unerledigt gelöscht. Dann warte ich zwei Tage und schaue mir nochmal diese 20 Prozent an und mache dann aus den 20 Prozent nochmal 20 Prozent. Also quasi Pareto-Pareto. Die 20 Prozent der 20 Prozent der wichtigsten Aufgaben. Damit habe ich meine Aufgabenliste dann, ich mache das so zweimal im Jahr, extrem runtergebrochen. Ich bin jetzt in das neue Jahr gestartet mit 20 Aufgaben noch auf der Liste. Und das ist echt überschaubar und die sind teilweise auch langfristig geplant. 

Minimalismus-Helfer 
Das zweite ist: Schaffe dir einen Minimalismus-Helfer an. Nein, das ist kein Assistent oder so, sondern ein Gegenstand, den du immer bei dir trägst, der dich an diese zwei Fragen erinnert. Ist es nützlich oder macht es mich glücklich? Bei mir ist das, musst du gucken, ob das für dich eine Option ist, für manche mag das zu makaber sein, bei mir ist es ein Sargnagel. Ja, so ein richtiger Sargnagel, mit dem der Deckel auf den Sarg geschraubt wird. Ich habe meine Frau gebeten, wenn ich einmal sterbe, diesen Sargnagel auch in meinem Sarg zu verschrauben. Dieser Sargnagel erinnert mich daran, dass dieses Leben hier auf der Erde irgendwann endet. Und ich dementsprechend zum einen nichts mitnehmen kann von all diesen Gegenständen um mich herum und mich daher immer wieder frage: Ist das wirklich relevant diesen Gegenstand zu kaufen, zu besitzen, zu behalten? 

Vielleicht ist es ja auch für den einen oder anderen schon eine Option an die nächste Generation etwas zu verschenken. Man sagt ja, schenken mit warmen Händen macht beide glücklich, weil du siehst, wie jemand anders sich daran freut. Und das kannst du nicht mehr, wenn du es nur vererbst. 

Das zweite, woran mich der Sargnagel erinnert, ist: Meine Zeit hier auf der Erde ist begrenzt. Ich stelle mir, wenn ich diesen Sargnagel immer wieder in der Hand habe, ich habe den im Rucksack und ab und zu greife ich dann automatisch da rein und weil ich was anderes suche und habe den plötzlich in der Hand und ich frage mich: Mit welchen To-dos und mit welchen Terminen möchte ich mein Leben wirklich verbringen? Denn deine Zeit, die kriegst du nicht zurück. Und deswegen gucke, wie du sie einsetzen möchtest. Dabei kann der Minimalismus sowohl von physischen Produkten, aber vor allem von Terminen, To-dos, digitalen Dingen und so weiter ein extremer Hebel sein. Soweit zum heutigen Thema. 

Bitte, bitte, bitte bleib noch hier, schalte nicht aus! Ich habe nämlich noch eine Kleinigkeit für dich. Ich weiß nicht, ob du schon meinen kostenfreien Zeitmanagement-Audioguide absolviert hast. Den habe ich jetzt ein bisschen aufgepimpt, das heißt, zusätzlich zu dem Audioguide, den ich noch mal wirklich auf das Wichtigste reduziert habe, gibt es einen begleitenden E-Mail-Kurs, der dir in 5 Tagen die wichtigsten Schritte im Zeitmanagement, um richtig viel zu bewirken, mit an die Hand gibt. 

Das mache ich anhand einer fortlaufenden kleinen Geschichte. Und der Audioguide ist 30 Minuten lang. Du kannst ihn in mehreren Abschnitten hören. Ich sage dann in den Mails auch immer, wann du welches Kapitel hören solltest, damit das zu der Mail passt. Und 30 Minuten, das ist weniger als eine Folge deiner aktuellen Lieblingsserie, die du guckst. Diese Zeit hast du dir verdient, in dich selbst zu investieren. 

Also, wenn du den kostenfreien Audioguide mit den Begleit-E-Mails noch nicht absolviert hast, gehe jetzt sofort, oder wenn du mit dem Auto gleich angehalten hast, auf benjaminfleur.com und trage dich für den Audioguide ein. Das Ganze ist vollkommen unverbindlich und du startest sofort. 

Also mach's gut! 

Bis dahin!
Ciao, ciao!

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Ich bin Benjamin Floer:  Pastoralreferent, Blogger, Podcaster, Trainer, Autor, Ehemann und zweifacher Vater. Ich liebe und lebe Zeitmanagement und bin überzeugter Minimalist mit Technikfimmel.
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