15 Tipps für mehr Energie und Power im Alltag

15 Tipps für mehr Energie und Power im Alltag

Stell dir vor du fährst auf einer Landstraße in deinem Auto und plötzlich blinkt vor dir in Rot die Tanksäule auf.

Was machst du?

Klar, du fährst zur nächsten Tankstelle und füllst Benzin oder Diesel nach. Unser Körper hat solch eine Tankanzeige leider nicht. Zumindest nicht sichtbar. Natürlich gibt es Anzeichen und du merkst, wenn du Energie verlierst, wenn du müde wirst. Doch das Problem ist, dass wir diese Anzeichen im Gegensatz zur Anzeige im Auto oft komplett ignorieren.

Wir sagen nicht: „Oh Mensch, ich glaub, ich werde langsam ein bisschen müde, ich sollte dringend eine Pause machen, ein bisschen an die frische Luft gehen, mir etwas Gutes tun.“

Nein, wir bekämpfen im Normalfall diese Symptome einfach statt das Problem zu beheben. Wir putschen uns mit Kaffee, Energydrinks, Traubenzucker und ähnlichem auf und machen einfach weiter. Aber auch wir müssen regelmäßig betankt werden mit neuer Energie. Dazu solltest du nicht aus der Zapfsäule trinken.

Unsere Energielieferanten sind eben gänzlich andere als die bei unserem Auto. Unsere Energielieferanten sind Nahrung, Getränke und nicht zu unterschätzen der Schlaf. Doch selbst, wenn man diese Sachen regelmäßig macht, kann es trotzdem passieren, dass man das Gefühl hat, ich brauche mehr Power, mehr Energie für meinen Alltag. Deswegen habe ich

15 Tipps für mehr Power und weniger Müdigkeit

1) Starte deinen Tag mit einem gesunden Frühstück.

Was aber ist ein gesundes Frühstück, was macht das aus? Ich glaube, es ist vor allem die Abwechslung.

Ein frisches Müsli aus Körnern, Frischkorn-Brei oder ähnlichem, spricht natürlich überhaupt nichts gegen. Vielleicht kannst du ab und zu noch ein Ei dazutun, vor allem viel Obst, frische Säfte.

Ich höre dich aber schon in meinem Kopf: „Ich kann morgens nicht richtig essen, da wird mir schlecht. Das vertrage ich nicht. Das macht mein Kreislauf nicht mit.“

Kann alles sein. Dann solltest du aber zumindest einen kleinen Joghurt oder ein Glas Milch zu dir nehmen. Eine kleine Grundlage, mit der dein Bauch erstmal beschäftigt und wo er schon die ersten wertvollen Vitamine, Mineralien und so weiter rausziehen kann. Starte in deinen Tag nicht schon mit einem leeren Tank. Ansonsten musst du dich nicht wundern, wenn dir schon bald der Saft ausgeht.

2) Atme am offenen Fenster tief durch.

Frische Luft ist nämlich einer der wichtigen Lieferanten für Energie in unserem Körper. Einer, den wir oft unterschätzen, weil das Atmen unbewusst geschieht. Das Zwerchfell senkt sich, es wird Luft eingesogen und wieder abgegeben. Diesen Sauerstoff brauchen wir einfach, das ist dir klar.

Aber die Frage ist, atmest du ihn regelmäßig bewusst?

Also atmest du bewusst tief durch?

Stellst du dich ans offene Fenster, um zu atmen?

Gehst du vielleicht sogar eine Runde um den Block spazieren?

Lüftest du regelmäßig deine Wohnung, dein Büro?

Frische Luft ist der zweite wichtige Baustein für Energie in deinem Körper.

3) Geist und Körper wirken wechselseitig aufeinander.

Was meine ich damit? Wenn du dich zum Beispiel jetzt mal streckst, nimmst die Schultern vorne hoch, machst sie nach hinten und lässt sie da wieder runterfallen, so dass sie hinten quasi einhaken. Sofort merkst du, allein schon durch diese andere Körperhaltung und das bisschen Bewegung, wie mehr Energie durch deinen Körper fließt.

Und das zweite, wo es wechselseitig wirkt, ist Lächeln. Wir meinen ja immer, ich fange nur an zu lachen oder zu lächeln, wenn ich etwas schön oder lustig finde. Der Witz ist, es funktioniert auch anders herum. Das heißt du kannst, wenn du viel lächelst, deine Laune beeinflussen. Du glaubst mir nicht? Okay. Dann machen wir jetzt den Test. Lächle mal so breit es geht, sodass es fast schon weh tut. Und dann sagst du:

„Mir geht es heute so schlecht.“

Und du wirst merken, du glaubst dir selber gar nicht. Lächeln verschafft dir gute Laune.

Wie kannst du das in deinen Alltag einbauen?

Ich mache es so: wenn ich an einen Spiegel vorbeikomme, lächle ich prinzipiell hinein und wenn ich an einem Spiegel bin, wo ich alleine bin, zum Beispiel in der Umkleide oder in einem Aufzug dann ziehe ich sogar ein paar Grimassen. Das gibt mir einfach immer wieder nicht nur gute Laune, sondern auch neue Power.

4) Laut singen

Wenn du gut genug bist, dass andere davon auch noch was haben, kannst du das auch gerne da machen, wo andere sind, ansonsten mache es, wenn du alleine bist. Singen macht gute Laune und gibt neue Energie. Mitsingen zu Musik klappt natürlich genauso gut und klingt meistens dann auch direkt viel besser als, wenn man alleine vor sich hin trällert.

5) Vorfreude

Diesen Tipp habe ich von einem Teilnehmer einer meiner letzten Seminare. Und zwar sagte er, dass er extrem viel Energie und Antrieb zieht aus Vorfreude.

Vorfreude zum Beispiel auf den nächsten Urlaub. Er bucht den Urlaub schon lange Zeit im Voraus und in der gesamten Zwischenzeit, bis es dann soweit ist, fängt er an Reiseberichte zu lesen, sich im Internet Bilder von dem Land anzugucken, Pläne zu machen, was er sich gerne anschauen möchte.

Er sagte, er hat aus dieser Vorfreude oft mehr Energie als aus der eigentlichen Durchführung des Urlaubs.

Dasselbe macht er nicht nur mit großen Sachen, sondern auch mit kleineren Dingen. So hat er zum Beispiel ein Abo fürs Theater und freut sich immer schon auf das nächste Stück, liest vorher ein bisschen was darüber und so weiter. Also Vorfreude als Energielieferant.

Fand ich total spannend und wollte ich dir deswegen auf jeden Fall hier mitgeben.

6) Kühl dich mal ab und geh tauchen

Hä? Ist Tauchen nicht unglaublich anstrengend und zeitaufwendig. Doch, wenn du es draußen betreibst. Was ich meine ist, stell dich ins Bad, mach den kalten Wasserhahn an, bilde mit deinen Händen eine Schale, lass das Wasser hineinlaufen und dann tauche dein Gesicht hinein.

Anschließend kannst du noch ein bisschen deine Handgelenke abkühlen, wo man auch den Puls fühlt. Da ist eine große Ader, sehr knapp unter der Haut, sodass du damit also auch den gesamten Körper gut runterkühlen kannst.

Diese kalten Kicks geben gerade an warmen Tagen viel neue Energie.

Genauso natürlich morgens das Kalt-Duschen. Es wird von einigen Bloggern empfohlen, dass man nur kalt duschen sollte, eiskalt. Ehrlich gesagt, da fehlt mir der Mut im Normalfall.

Ja ich bin ein Warmduscher. Ich habe das mal bei einer Challenge tatsächlich ausprobiert, habe einen Morgen komplett eiskalt geduscht. Ich muss sagen, ich hatte tatsächlich viel mehr Energie und das hat mehrere Stunden angehalten und ich hatte so ein Kribbeln unter der Haut. Das war total spannend, sodass ich das auf jeden Fall in den Sommermonaten mir jetzt versuche anzugewöhnen und ansonsten zumindest versuche Wechselduschen zu machen.

Probiere es mal aus, wie es für dich geht. Aber auf jeden Fall ist kaltes Wasser ein Garant für neue Energie.

7) Power Nap

Also das kleine Schläfchen am Mittag. Diese Pause gibt viel Energie zurück.

Doch Achtung man darf nicht in die Tiefschlafphase rutschen, ansonsten fehlt einem die Energie fehlt nachmittags.

Dafür gibt's 2 Tricks, der eine, den kennt jeder Student. Das ist nämlich, wenn man einschläft und man einen Kugelschreiber in der Hand hat, der runterfällt in der Vorlesung und man peinlich berührt und wieder aufwacht. Das Ganze kann man sich künstlich auch zuhause schaffen, indem man einfach einen Kugelschreiber oder einen Schlüsselbund in die Hand nimmt, über die Bettkante hält und in dem Moment, wo man richtig tief einschläft, fällt der runter und du stehst wieder auf.

Die deutlich angenehmere Methode ist meiner Meinung nach der Espresso Nap. Der Espresso Nap funktioniert folgendermaßen: Du trinkst einen Espresso und legst dich direkt danach ins Bett. Dann stellst du dir den Wecker auf 20 Minuten und nach diesen 20 Minuten, wenn der Wecker klingelt, stehst du auf. Das ist etwa die Zeit, wo auch der Espresso anfängt in deinem Körper zu wirken, sodass du also nicht nur die Energie des Schlafs mitnimmst, sondern zusätzlich diesen Koffein-Kick und das gibt einen richtigen Schwung in den Nachmittag.

8) Sonnenlicht

Schon wenige Minuten natürliches Sonnenlicht wirken wie ein Antidepressivum. Wenn du dich regelmäßig dem Sonnenlicht aussetzt, dann senkt das in deinem Blut den Spiegel von Melatonin, einem Schlaf Hormon. Das heißt du wirst automatisch weniger müde sein, wenn du mehr in der Sonne bist.

Ich habe mir inzwischen eine Tageslichtlampe gekauft, so dass ich diesen Effekt auch im Winter haben kann. Man muss da relativ lange vorsitzen, aber ich finde es total schön ein Stündchen davor zu sitzen und dabei dann einfach was zu lesen.

9) Viel trinken

Das ist was, was wir echt unterschätzen. Ich rede jetzt nicht von viel Alkohol trinken, sondern viel Flüssigkeit aufnehmen. Im Idealfall Wasser.

Was heißt viel?

Für den einen sind anderthalb Liter viel, für den anderen sind 2 Liter noch nicht richtig viel. Versuch mal täglich einen halben Liter mehr zu trinken als du es bisher getan hast. Da tust du dir auf jeden Fall schon was Gutes.

Ich würde immer dazu raten Wasser oder Tee zu trinken.

Wenn man ein bisschen Geschmack dran haben will, eine Orangenscheibe, kannst du Gurke, Organe, Zitrone oder Ingwer hinzutun.

Ingwer ist nochmal ein natürlicher Energielieferant.

10) Sauer macht lustig

Das sagte meine Oma schon immer. Saure Süßigkeiten machen fit, wenn man sie in Maßen genießt. Also statt sich einen Schokoriegel rein zu pfeifen, einfach eine saure Stange von der Firma aus Bonn kann wieder fit machen, weil es so ein süßes prickelndes Gefühl im Mund gibt.

Das Ganze kannst du natürlich auch ganz natürlich haben, wenn du zum Beispiel nicht nur an eine Zitrone denkst, sondern wirklich mal ein Stück Zitrone zerbeißt. Das gibt einen richtigen Frische-Kick.

11) Knete deine Ohren

Das ist ein Tipp, den ich auch noch nicht kannte, den habe ich bei einer Recherche für diese Folge entdeckt. Ich beschäftige mich ein bisschen mit TCM, also der Traditionell Chinesischen Medizin. Von daher kann ich mir das gut vorstellen, dass in den Ohren irgendwelche Energiebahnen laufen. Doch egal, ob du daran glaubst oder nicht, das Schöne ist ja, manche Sachen funktionieren trotzdem.

Versuch einfach mal mit Zeigefinger und Daumen deine Ohrläppchen und dann am Außen-Ohr ein bisschen hoch und runter zu massieren ein paar Minuten. Macht auch wieder fit und gibt dir mehr Energie.

12) Verändere deine Routine

Routinen sind gut, weil es weniger Energie kostet, Sachen damit umzusetzen. Wenn du dein Hirn aber ein bisschen herausfordern möchtest zwischendurch, dann ändere mal an einem Tag eine Routine ein bisschen ab.

Zum Beispiel könntest du statt die Zähne mit der rechten Hand zu putzen, wenn du das sonst immer tust, einfach mal mit der anderen Hand putzen.

Oder nehme deinen Schreibtischstuhl und stelle ihn auf die andere Seite von deinem Schreibtisch. Arbeite also quasi falsch herum.

Warum funktioniert das Ganze?

Neue Erfahrungen, freuen unser Hirn. Unser Denkapperat will immer etwas lernen. Deswegen schüttet er bei neuen Erfahrungen Dopamin aus. Das können wir uns zunutze machen, indem wir unserem Gehirn künstlich eine neue Erfahrung schenken und so das Glückshormon anregen.

13) Kaffee

Mit diesem Punkt widerspreche ich mir ein bisschen. In der Einleitung schrieb ich ja, dass Kaffe nur ein Symptom bekämpft.

Es stimmt auch, wenn wir dauerhaft nicht wahrnehmen, dass wir müde sind und stattdessen immer einfach nur den Kaffee trinken.

Ab und zu und kurzfristig ist es aber natürlich so, dass Kaffee mit dem Koffein stimuliert. Inzwischen sind sich viele Forscher auch einig, dass Kaffee auch in größeren Mengen nicht gesundheitsschädlich ist.

Also trinke regelmäßig Kaffee, um dir Energie zu holen, aber übertünche damit nicht das Symptom Müdigkeit, sondern gucke auch, brauche ich vielleicht gerade noch was anderes außer nur einem Kaffee.

Ich persönlich finde, noch besser schmeckt der Kaffee und wirkt der Kaffee, wenn man ihn nicht alleine trinkt, sondern in Gemeinschaft. Das heißt zu Hause mit dem Ehepartner oder im Büro in der Kaffeeküche auf dem Flur mit einem kleinen Plausch statt den Kaffee zu trinken, während man weiterarbeitet.

14) Sport

Es muss ja nicht gleich ein Marathon sein, aber eine Runde um den Block zum Einläuten des Feierabends würde schon genügen. Nur mal eine Viertelstunde laufen gehen, von mir aus spazieren gehen, mit einem guten Podcast. Da haben wir wieder so eine Kombi mit der frischen Luft. Also Bewegung gibt dem Körper Energie. Sport macht dich geistig wieder fitter.

15) Mache regelmäßig Pausen

Jeder Schüler macht regelmäßig Pausen.

Jeder Sportler macht während seinem Training und zwischen den Trainingseinheiten Pausen.

Nur bei der Arbeit meinen wir, wir können immer durch knallen. Mache eine bewusste Pause.

Zu manchen Pausen zwingt dich dein Körper. Wenn du auf die Toilette gehst, lass das Handy weg.

Arbeite nicht immer und überall einfach weiter nur, weil wir das heutzutage können.

Mache regelmäßige Kaffeepausen, siehe Oben.

Mache beim Essen echte Pausen. Also hau dir nicht deinen Salat über der Tastatur rein, sondern gucke, dass du, wenn du dir was zu essen mitgenommen hast, das vielleicht draußen auch an der frischen Luft isst,

Und als letztes, was mehr Energie gibt, sind natürlich regelmäßige längere Auszeiten. Das heißt verzichte nicht auf deinen Urlaub, egal wie viel zu tun ist und verzichte nicht auf deine freien Tage. Sei es das Wochenende, sei es der Montag, sei es irgendein anderer Tag, der in deinem Beruf eben frei ist. Mach diesen Tag wirklich frei und nutze ihn nicht für irgendwelche anderen Arbeiten, sondern gönne dir auch mal nichts zu tun.

15 Tricks für mehr Energie und Power. Ich fasse sie nochmal kurz zusammen, dann kannst du, nochmal überlegen, welche du in deinen Alltag integrieren möchtest.

• Ein gesundes Frühstück

• Atmen am offenen Fenster und regelmäßiges Lüften

• Geist und Körper aufeinander wirken lassen durch Strecken und Lächeln

• Laut singen

• Vorfreude bewusst nutzen

• Abkühlen und tauchen gehen, sei es im Waschbecken oder in der kalten Dusche

• Ein kleines Schläfchen machen mit Espresso oder Schlüsseln

• Regelmäßig Sonnenlicht genießen

• Mehr trinken

• Saure Dinge in den Mund nehmen

• Die Ohren kneten

• Routinen einmal bewusst ändern.

• Kaffeetrinken

• Sport treiben

• Regelmäßig Pause machen.

Bis zum nächsten Mal! Mach es gut! Ciao!

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