Die besten Anschaffungen die ich gemacht habe

Die besten Anschaffungen die ich gemacht habe

Ich hasse es Geld auszugeben.

Ich gehe nicht gerne Shoppen. Dank Größe 48 ist auch Schuhe kaufen ein Graus für mich. Supermärkte sind mir zu voll und viele andere Kunden zu gestresst.

Wo ich dann gerne Geld ausgebe? Immer wenn das gekaufte einen großen Nutzen für mich hat. Dann ist mir der Preis (fast) egal.

Ich möchte dir heute die Dinge zeigen, für die ich gerne Geld ausgegeben habe und die ich dir nach ausführlichem Test absolut zum Kauf empfehle.

1. Teufel Mute – Kopfhörer

Ich sitze sehr gerne in meinem Lieblingscafé um Projekte zu planen oder meine E-Mails zu lesen. Ich liebe es einen richtig guten Kaffee von Oli gemacht zu bekommen und in den Pausen die Menschen um mich herum zu beobachten. Der Wechsel des Arbeitsplatzes ist für mich ein enormer Produktivitätsbooster. Doch eins stört mich kolossal: Die Gespräche der Menschen um mich herum. Ich höre ihnen unfreiwillig zu und bin so nicht nur unproduktiv sondern auch noch unhöflich.

Das selbe Problem habe ich beim Bahnfahren. Ich kann durch das wackeln des Zuges gut denken. Im Studium bin ich manchmal ohne Ziel nur zum Lesen mit dem Zug gefahren. Doch war es mir nur selten vergönnt einen ruhigen Wagen zu finden.

Inzwischen habe ich das Problem gelöst und habe egal wo ich bin meine Ruhe. Gerade sitze ich an einem kleinen Tisch in einem Schullandheim. Ich höre Musik und sonst nichts. Obwohl gerade 52 Kinder im Haus herum toben.

Mein Geheimnis? Der Teufel Mute.

Ich wollte mir schon lange die Kopfhörer von Bose Quiet  kaufen, doch sie sind mir schlichtweg zu teuer. Die Kopfhörer von Teufel kosten nur etwa die Hälfte und die Geräuschunterdrückung ist fast genauso gut.

Die Kopfhörer lauschen mit zwei Mikros den Umgebungsgeräuschen und blenden diese mit Hilfe von Gegengeräuschen aus. Dazu braucht der Kopfhörer nur eine AAA Baterie und läuft dann 40 Stunden.

Der Kopfhörer Teufel Mute hat im Gegensatz zum Exemplare von Bose kein Mikrofon und keine Fernsteuerung. Da der Kopfhörer aber ein Klinkenkabel nutzt, kann man wenn nötig einfach das Kabel von Beats dazu kaufen. Diese Lösung nutze ich auch so.

Einen Haken hat der Kopfhörer aber doch: Letztens habe ich die Bahndurchsage nicht gehört und bin an Langenfeld vorbei gefahren.

2.Scan Snap ix500

Ich führe ein fast papierloses Büro. Dazu muss ich jedoch die Papiere, die andere mir schicken digitalisieren. Das geht natürlich auch mit einem Multifunktionsdrucker oder einer App wie Scannable.

Doch viel bequemer ist es mit dem Scansnap ix500. Der Scanner kann Duplex scannen und das in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit.

Ich habe mit diesem Scanner zum Beispiel alle Kleinkindergottesdienstkonzepte seit 1994 digitalisiert. Und dass innerhalb von einer Stunde. Jetzt haben wir ein durchsuchbares Archiv.

Der Scanner hat nur eine Taste. Nach dem einlegen der Blätter drückt man diese und schon fragt der Computer, ob man das Ganze als PDF, als Bild oder in Evernote ablegen will. Auch das direkte Anhängen an eine Mail ist problemlos möglich.

Der Scanner ist leider echt teuer aber jeden Cent wert. Und du kannst ihn nach den ersten Versuchen gratis zurück geben und zahlst nur eine Pauschale pro gescannter Seite.

3. Kindle

Der Geruch von Büchern gibt mir gar nichts. Ich weiß, dass trifft einige Leser grade hart ins Herz, aber so ist es nun einmal. Ich liebe Bücher auf Grund der Schätze in ihnen und nicht auf Grund der Haptik oder ihrer olfaktorischen Reize.

Dass du so empfindest, ist eine Bedingung um deinen Kindle zu lieben. Dieses kleine Gerät zum Lesen von EBooks ist mein treuer Begleiter.

Die Bücher dafür kannst du leider nur bei Amazon erwerben. Andererseits gibt es da ja auch fast alle Bücher.

Die Vorteile:

– Ich muss keine Bücher mehr tragen. Auf den Kindle passen etwa 1000 Stück
– Ich habe alle meine Markierungen und Notizen die ich in Bücher mache zentral an einem Ort. So baue ich mir ein Notizbuch aus dem besten von allem von mir gelesenen.
– Ich kann mir von den Büchern zunächst nur die ersten Seiten jedes Buches auf mein Kindle schicken lassen. Gefällt mir nicht was ich lese, kaufe ich das Buch nicht umsonst.
– mit den neuen Geräten kann man sogar im Dunkeln lesen ohne den Bettnachbarn zu stören. (Das wäre was für meine Frau ?)
– Die meisten Bücher sind als eBook deutlich günstiger als die Taschenbuchvariante. Dadurch hast du den Preis für den Kindle bald wieder raus.

Außerdem empfehle ich dir auf dieser Seite  noch einige Bücher die man gelesen haben sollte.

P.S. Zum Abschluss möchte ich dir noch etwas empfehlen was mir sehr am Herzen liegt. Dazu habe ich zunächst eine Frage an dich:

Wenn du 2 Euro aus deinem Portemonaie verlieren würdest, würdest du es merken?
Und wenn du es merkst, würdest du dich ärgern oder gar nochmal zurückgehen?

Das traurige ist vielen Menschen fehlen diese 2 Euro zum täglichen überleben.

Ich bitte Dich dir die Seite 2for1World anzuschauen. Dort kannst du pro Monat 2 Euro an Missereor spenden. Je mehr mitmachen, desto mehr kann mit dem kleinen Investment jedes einzelnen erreicht werden.
Wenn du nur für eine Sache aus diesem Artikel Geld ausgeben möchtest, dann bitte für 2for1World.
Ich bin von dem Konzept absolut überzeugt. Ich merke gar nicht, dass das Geld jeden Monat vom Konto abgeht.

 

Dafür gebe ich gerne mein Geld aus!

2 Kommentare

  • Hallo Benjamin,

    bei zwei Dingen kann ich Dir unbedingt zustimmen! Nr. 1: die Kopfhörer. Ich nutze den Bose Quiet, da ich vom Teufel vor Deinem Beitrag noch nie was gehört hate. Und ich möchte ihn nicht missen... Und Nr. 2: teilen. Gerade auch scheinbar kleine Beträge können enorm viel bewirken - zum Beispiel Schulspeisungen in den ärmsten Ländern der Erde bezahlen. Ich bin immer wieder überrascht, mit wie wenig Geld dort ein Kind ernährt werden kann - das haben wir allemal übrig! Wenn ich noch eine m. E. empfehlenswerte Organisation neben 2for1 ergänzen darf: Mary's Meals. Deren sehr konkreten Ansatz finde ich einfach großartig.

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© Benjamin Floer
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