Die häufigsten Fehler in Morgenroutinen und Abendritualen

Die häufigsten Fehler in Morgenroutinen und Abendritualen

Ja du kannst bei deiner Morgenroutine Fehler machen. Der größte Fehler wäre es natürlich überhaupt nicht über seine Morgenroutine nach zu denken.

Viele Menschen machen jeden Morgen die selben Fehler bei ihrer Routine.

Du auch?

  • Stress und Hetze

Dein Morgen gehört dir. Nutze ihn, um entspannt und glücklich in den Tag zu starten. Wenn du schon gehetzt beginnst, wirst du den Stress mit dir durch den ganzen Tag tragen. Nimm dir daher schon am morgen Zeit für Ruhe und Muße. Beachte: Auch deine Morgenroutine sollte keinen Stress erzeugen.

Du kannst stattdessen zum Beispiel mit einer Meditation starten.

  • Frühstücks-Fernsehen

Als ich noch alleine gewohnt habe, schaltete ich fast bei jeder Mahlzeit den Fernseher ein. Auch morgens war es meine Routine es mir mit meiner Müslischale gerne mit meinen „Freunden“ vom Morgenmagazin gemütlich zu mahen. Inzwischen frühstücke ich natürlich gemeinsam mit meiner Frau und meinen Kindern, dabei hat der Fernseher nicht zu suchen.

Doch auch wenn du alleine lebst, solltest du beim Essen und ganz besonders beim Frühstück auf den Fernseher verzichten. Die Berieselung durch die Flimmerkiste raubt dir direkt am frühen Morgen kostbare Energie. Zusätzlich konzentrierst du dich nicht auf das Essen und schlingst dadurch. Dies führt bei den meisten Menschen zu einer leicht vermeidbaren Gewichtszunahme. Genieße dein Frühstück stattdessen auf dem Balkon oder der Terrasse, lies ein gutes Buch oder höre meinen Podcast 😉 während du Brötchen, Ei und Kaffee genießt.

 

  • E-Mails lesen

Der Wecker klingelt. Ausschalten. Und wenn man das Handy schon mal in der Hand hat, kann man ja direkt mal E-Mails lesen und beantworten. STOPP!

E-Mails beinhalten vor allem Aufgaben, die andere für dich haben. Wenn du direkt am frühen Morgen auf E-Mails antwortest, re-agierst du auf die Wünsche anderer und agierst nicht selber in deinem Tag. Lass andere Menschen erst nach deiner Morgenroutine in dein Leben.

Außerdem haben viele E-Mails das Potenzial deine Laune direkt zu trüben.

  • Zeitung lesen

Bei vielen gehört es zur Morgenroutine die Zeitung zu lesen während sie ihren Kaffee schlürfen. Doch Achtung: Zeitungen setzen auf Sensationen und besonderen Anklang bei den Redakteuren finden negative Nachrichten. Dass es jemandem zuhause mit seiner Familie gut geht und er heute Morgen mit seinem Hund spazieren geht, wirst du in keiner Zeitung finden. Das heißt aber nicht, dass die negativen Dinge in der Welt überwiegen. Verzichte am Morgen auf all diese erschreckenden Meldungen.

Ich sage damit nicht, wie es so mancher Blogger tut, dass du dich vom Weltgeschehen abschotten sollst „weil es nicht deine Probleme sind“. Das wäre egoistisch und realitätsblind. Du solltest sogar unbedingt Nachrichten gucken und Zeitungen lesen, aber eben später am Tag.

Hole dir jetzt das kostenlose Ebook mit vielen Tipps “Leben mit Morgenroutinen”

  • Im Internet surfen

Das ist wahrscheinlich der Zeitfresser Nummer eins. Ich kenne das gut von mir: nur mal eben etwas bei Facebook gucken und zack sind 30 Minuten Lebenszeit verschwunden. Zielloses Surfen durchs World Wide Web kann ab und zu der Entspannung dienen. Aber deinen Tag solltest du fokussiert und nicht ziellos starten.

Zusatztipp: Stelle dir beim Surfen im Internet einen Wecker auf eine festgelegte Zeit und höre auf das Netz zu durchkämmen, sobald der Wecker klingelt.

  • Morgenzigarette

Letztens konnte ich wieder beobachten wie Menschen im Schlafanzug und Hausschuhen direkt vom Bett in den Schnee stapften um ihre morgendliche Kippe zu rauchen. Unterbewusst ist dir klar, dass Rauchen eine Sucht ist und kein gesunder Start in den Tag. Du willst ja auch aufhören – irgendwann. Das hier ist kein „Wie werde ich Nichtraucher in 5 Stunden Buch“, aber die Morgenzigarette lässt dich deinen Tag mit einem kleinen Versagen gegen deinen eigenen Willen starten. Das Gefühl des Versagens, und wenn es auch nur 1 Millisekunde ist, prägt deinen ganzen Tag.

  • Alles wo du das Gefühl hast „Ich muss das machen.“

Der Morgen gehört dir. Es ist deine Eigenzeit. Hier kann dir kein Chef, kein Partner und auch kein Blogartikel 😉  sagen was du tun „musst“. Du entscheidest dich für die Dinge, die dir gut tun und die deinen Tag positiv beeinflussen. Starte den Tag mit einer Routine, die dir gut tut.

Willst du noch mehr Informationen zum Thema Morgenroutine?

Deine Morgenroutine: 9 Dinge die du jeden Tag vor 9 Uhr gemacht haben solltest

Barack Obama, Steve Jobs, Mark Twain und 12 weitere Menschen, von denen du das Leben mit Routinen und Ritualen lernen kannst

Bau dir jetzt deine ganz persönliche Morgenroutine

 

Noch mehr Tipps: Die häufigsten Fehler Abendritual:

Endlich zu Hause. Jetzt schnell ins Bett. Nur noch kurz die E-Mail tippen. Hinlegen. Auf die Seite, auf den Rücken, kratzen, noch was trinken, statt Schlaf viel zu viele Gedanken. Nur noch neun Stunden bis zum Wecker. Acht bis zum Aufstehen. Nur noch sieben. Sechseinhalb. Sechs. Fünf.

Umfragen zufolge leiden 25% der Erwachsenen an Schlafstörungen. 10% erleben ihren Schlaf als umerholsam. (Robert Koch Institut)

Bei nur einem sehr geringen Anteil der Befragten liegt das Schlafproblem in einer Krankheit.

Ich selber kannte dieses Problem auch sehr gut:

Ich komme um 22.30 Uhr nach Hause und da ich ja eh nicht direkt schlafen kann schaue ich noch ein wenig fernsehen. Wenn der Tag besonders anstrengend war, gönnte ich mir noch etwas Gutes zu trinken und den ein oder anderen Schokoriegel.

Das hat nicht nur meinem Schlaf geschadet, sondern auch meiner nicht mehr ganz so schlanken Linie.

Inzwischen habe ich jede Menge geändert in meinem Abendritual. Ich habe Dinge gestrichen und vieles Andere hinzugefügt.

Dein Abendritual beginnt nicht erst, wenn du dich bettfertig machst, sondern umfasst alle Tätigkeiten, die du jeden Abend verrichtest.

Die nachfolgenden Dinge solltest du aus deiner Abendroutine ausradieren:

  • Chips, Flips, Cola und Co.

Ja ich weiß, ich bin ein Spielverderber.

Bei vielen Menschen gehört der Snack auf dem Sofa zum guten Feierabend. Schließlich hast du heute viel geleistet und „da kann man sich ja wohl mal etwas gönnen.“

Klar kann man das mal! Doch in diesem Buch geht es um deine Abendroutine. Und wenn du jeden Abend fettig isst, wenn du Fett, Salz und Zucker mit Belohnung und Wohlfühlen gleichsetzt, schadest du nicht nur deinem Körper enorm. Auch dein Schlaf leidet unter diesen Essgewohnheiten und damit deine geistige Fitness am nächsten Tag.

Gewöhne dich ein alternatives Snacks. Meine Tipps:

  • Möhrensticks mit Kräuterquark
  • Rettich in Scheiben mit Salz
  • Salzstangen statt Flips und Chips
  • Wasser mit Zitrone oder Waldbeeren satt Cola und Limo
  • Dickes Abendessen

Es spricht eigentlich nichts dagegen abends warm zu essen. Für viele Berufstätige ist das einfacher umzusetzen als ein warmes Mittagessen. Achte jedoch darauf dass dein Essen nicht zu spät ist und dass du nicht regelmäßig nur Pizza, Pommes und Döner isst.

Auch hier sind Ausnahmen überhaupt kein Problem. Aber Fastfood darf nicht Teil deiner Routine werden.

Nimm dein Abendessen an einem Tisch und nicht vor dem Fernseher ein. Beim ablenkungsfreien Essen spürst du viel früher ein Sättigungsgefühl und konzentrierst dich besser auf das, für die Verdauung sehr wichtige, ordentliche Kauen.

  • Alkohol

Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Ausnahmen sind problemlos! Doch ich kenne Menschen für die zwei Bier am Abend zu ihrer Abendroutine gehören.

Auch ich neige manchmal dazu mir abends noch etwas gönnen zu wollen. Zwei einfache Tipps, als hilfreiche Entscheidungshilfe:

  • niemals alleine trinken
  • niemals ohne guten Grund trinken
  • zielloses fernsehen

Fernsehen kann der Entspannung dienen. Überlege dir jedoch bevor du den Fernseher einschaltest, was du dir ansehen möchtest. Schau vorher in einer Fernsehzeitung oder auf entsprechenden Internetseiten nach, was gesendet wird.

Ich selber schaue nur noch Sport und Nachrichten live im Fernsehen. Für Filme und Serien nutze ich Streamingdienste. Dort bestimme ich was wann läuft. So verschwende ich keine Zeit mit sinnlosen Soaps und schlechten Gameshows.

  • im Internet surfen (ebenso wie bei der Morgenroutine)

Das ist wahrscheinlich der Zeitfresser Nummer eins. Ich kenne das gut von mir: nur mal eben etwas bei Facebook gucken und zack sind 30 Minuten Lebenszeit verschwunden. Zielloses Surfen durchs World Wide Web kann ab und zu der Entspannung dienen. Aber deinen Tag solltest du fokussiert und nicht ziellos starten.

Zusatztipp: Stelle dir beim Surfen im Internet einen Wecker auf eine festgelegte Zeit und höre auf das Netz zu durchkämmen, sobald der Wecker klingelt.

  • Smartphone mit ins Bett nehmen

Aufstehen und aufs Handy sehen. Schlafen gehen und aufs Handy sehen.

So beginnen und beenden immer mehr Zeitgenossen ihren Tag.

Die erste Frage, die man sich morgens stellt: „Was wollen andere von mir?“

Die letzte Frage vor dem Schlafen: „Habe ich alles erledigt?“

Nimm dein Handy nicht mit ins Schlafzimmer und frage dich stattdessen vor dem Einschlafen:

„Was war heute schön?“

„Was habe ich geschafft?“

„Was will ich morgen tun?“

Schaue dabei auf deine Wünsche und nicht auf die Belange anderer!

Jetzt ist aber Schluss mit Moralapostel.

 

2 Kommentare

  • Hallo Benjamin,

    schöner Artikel - danke für die Tipps! :-)

    Zu meinem festen Abendritual gehört es, den nächsten Tag kurz schriftlich zu planen und meine Ziele aufzuschreiben. Das ordnet die Gedanken und bringt das Unterbewusstsein über Nacht in Schwung. Wenn du das mit deinen abschließenden Gedanken kombinierst (Was war gut? Wofür bin ich dankbar? etc.) wird der Tag perfekt abgeschlossen.

    Viele Grüße
    Tim
  • Hallo Tim,

    seit drei Tagen nutze ich dazu die App Grid Diary und bin begeistert. Besonders die Frage nach der Dankbarkeit bewegt mich immer sehr. viele Grüße Benjamin

Was denkst du?

© Benjamin Floer
* = Affiliatelink