Mein Versprechen: Dinge, die ich mir ab heute nicht mehr antue

Heute gibt es "nur" die Podcastfolge. Ich rate dir also zum anhören.

Doch du kannst, wenn du magst auch alles nachlesen:

Transkript

Hallo und ganz herzlich willkommen hier beim Podcast „Zeitmanagement von benjaminfloer.com“. Mein Name ist Benjamin Floer und ich freue mich, dass du dabei bist. Dieser Satz hat sich ein bisschen wie so ein Standard glaube ich inzwischen eingeschlichen. Aber es ist tatsĂ€chlich so. Ich freue mich jedes Mal noch wie ein kleines Kind, wenn ich sehe wie viele Leute meinen Blog besuchen, meinen Newsletter abonnieren, in meiner Facebook-Gruppe sind und eben auch hier den Podcast hören. DafĂŒr möchte ich einfach regelmĂ€ĂŸig Danke sagen und dass an dieser Stelle nochmal tun, herzlichen Dank, dass du immer dabei bist. Toll! Heute möchte ich gerne ein Versprechen abgeben. Und zwar mit mir schon lĂ€nger klar, dass, wenn ich ein Versprechen öffentlich mache, die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich daran halte, deutlich grĂ¶ĂŸer ist. Ich bitte dich auch gelegentlich ruhig mal nachzufragen bei Facebook oder per E-Mail, hallo Benjamin, ich habe damals deine Folge gehört und wollte mal fragen, wie sieht es denn aus mit diesen 12 Dingen, die du da versprochen hast. Es ist eine Selbstverpflichtung quasi, die ich jetzt eingehe. 12 Dinge, die ich mir ab heute nicht mehr antue. Was sind das fĂŒr 12 Dinge? Lass uns einfach direkt mal starten.

Ich fange mit etwas ganz Ungewöhnlichem an, was ich ein bisschen komisch finde, jetzt auch öffentlich hier zu sagen, aber ich habe es mal aufgeschrieben. Deswegen kommt es jetzt auch einfach. Ich möchte unnötig lange Toilettenzeiten vermeiden. Das ist so, seitdem ich kleine Kinder habe, sind meine Toilettenzeiten mehr geworden, weil das so eigentlich der einzige ruhige Raum im Haus, wo man mal die TĂŒr abschließen kann. Aber was mache ich dann in dieser Zeit? Keine Angst, ich möchte nicht ins Detail gehen, aber auf jeden Fall lese ich meistens irgendwas oder bin am Rum-Daddeln am Handy. Das möchte ich ab sofort Ă€ndern. Ich möchte sagen, Klo-Zeit ist Offline-Zeit. Nicht umsonst hieß das Ding frĂŒher stilles Örtchen. Wenn ich schon sage, das ist der einzige Ort, wo ich meine Ruhe habe, warum beschĂ€ftige ich mich dann ausgerechnet da auch noch mit Input von außen? Also 1. Versprechen: Unnötig lange Zeiten im Bad werde ich vermeiden und dabei offline sein. Allein dadurch verspreche ich mir einen enormen Zeitgewinn. Ich möchte jetzt nicht ins Detail gehen wie viel Zeit ich da am Tag wohl einsparen kann, aber es wird sich lohnen. Vor allem in der Summe mit den anderen 11 Punkten, zu denen wir jetzt noch kommen.

Ab sofort tue ich es mir nicht mehr an, das ist Punkt Nummer 2, Nörgel-Mails zu beantworten. Ich hatte eine Weile den Anspruch jede Mail beantworten zu mĂŒssen. Es gibt Menschen, die E-Mail einem persönlichen GesprĂ€ch oder einem Telefonat vorziehen, weil es so einfach ist mal so richtig seinen Dampf abzulassen und den ganzen Mist zu jemand anderem rĂŒber zu schieben. Ich habe immer gedacht, darauf mĂŒsste ich reagieren. SpĂ€testens ab heute, ich ĂŒbe das schon eine ganze Weile, möchte ich das nicht mehr. Ich möchte diese Mails nicht mehr beantworten, sie keiner Antwort mehr wĂŒrdigen. Wer das persönliche GesprĂ€ch mit mir sucht, kann immer mit mir in Dialog treten und dann können wir auch ĂŒber alles reden und von mir aus auch gerne verschiedener Meinung sein, aber wer solch einen anonymisierten Weg vorzieht bzw. unpersönlichen Weg, der muss auch damit leben, dass ich mich damit nicht lĂ€nger beschĂ€ftige, sondern die Sachen einfach lösche und mir die Zeit fĂŒr andere schöne Dinge gönne oder fĂŒr Leute, die tatsĂ€chlich persönlich mit mir kommunizieren wollen.

Numero 3, Dinge, die ich mir nicht mehr antue. Mails auf dem Handy. Das wird mir auch wieder schwerfallen. Ich weiß, ich habe da schon öfter zu aufgerufen. Aber ich werde jetzt meine E-Mail, ich mache das direkt, warte mal, ich stehe mal kurz auf, das war der Stuhl, nicht erschrecken. So. Ich habe jetzt mein Handy in der Hand, gehe zu meiner Lieblings-App SparkMail, drĂŒcke drauf und lösche sie. Warum tue ich das? Ich möchte Mails am StĂŒck schreiben, dafĂŒr kann ich sie mir in meine Aufgabenliste im Todoist schreiben und ich möchte nicht immer und ĂŒberall auf Mails reagieren. Denn ich versuche gerade meine Smartphone-Nutzung runterzufahren. Was mir dabei hilft? Da komme ich gleich nochmal zu. Wobei, wir könnten das jetzt natĂŒrlich einfach vorziehen. Nein, wir machen das am Schluss. Das ist so schön.

Was ich mir auch nicht mehr antue, sind nervige Facebook-Freunde. Ja. Das sind manchmal ganz lustige Comics und Katzen sind ja so sĂŒĂŸ. Aber ganz ehrlich, ich habe nicht die Zeit mir sĂŒĂŸe Katzen anzugucken und wenn ich das möchte, dann gehe ich raus und suche meine Katze oder schaffe mir vielleicht dann irgendwann auch mal eine an, wenn die Kinder grĂ¶ĂŸer sind. Aber ich möchte einfach Freunde, die Sachen regelmĂ€ĂŸig posten, die mich nicht interessieren, nicht mehr sehen. Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder ich könnte diese Freundschaft beenden. Aber manchmal finde ich es ganz schön da noch in Kontakt bleiben zu können und dann de-abonniere ich diese Freunde aber. Du kannst auf jeder Seite von jemand anderem mit dem du befreundet bist, oben links wird die Freundschaft angezeigt und direkt daneben bei Facebook ist ein Abo-Button und wenn du den drĂŒckst kannst du sagen, ich möchte von diesem Freund, ich glaube sogar, man kann einstellen weniger sehen oder eben ĂŒberhaupt nichts mehr sehen. Eine Zeitlang hatte ich meine Facebook-Timeline auch mal komplett abgeschaltet. Da war lustigerweise eine kleine Katze stattdessen, die gesagt hat, mĂŒsstest du nicht was anderes gerade tun? Da gibt es so Plug-Ins bei Chrome und anderen Browsern fĂŒr. Nervige Facebook-Freunde tue ich mir nicht mehr an. Ganz besonders gilt das fĂŒr solche Facebook-Freunde, die irgendwelchen komischen Parteien folgen, seltsame Meinungen vertreten, mit denen ich ĂŒberhaupt nicht leben kann. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand eine andere Meinung hat, aber wenn die aggressiv rĂŒbergebracht wird, fliegt derjenige ganz schnell aus meiner Freundesliste.

Das nĂ€chste, ich habe beim ZĂ€hlen nicht aufgepasst, deswegen sage ich einfach jetzt das nĂ€chste. Was ich mir ab sofort heute nicht mehr antun werde, sind unnötige Termine. Das heißt ich werde mich regelmĂ€ĂŸig hinsetzen und meinen Kalender durchgucken und mich fragen, welche dieser Termine geben mir nichts? Das ist ja oft, dass man im Privatleben Verpflichtungen eingegangen ist, die einen inzwischen mehr Kraft rauben als sie einem geben. Irgendwelche alten Hobbys oder Ă€hnliches, wo man sich aber noch verpflichtet fĂŒhlt da auch weiter hin zu gehen. Das will ich nicht mehr. Und auch dienstlich will mich fragen, ist das ein nötiger Termin? Das mĂŒssen nicht alles schöne Termine sein, aber hat der Termin einen Sinn mit den Leuten, die da hinkommen? Erzielen wir das Ergebnis, was die Gemeinde weiterbringt und einfach regelmĂ€ĂŸig möchte ich mich hinsetzen und meinen Kalender mit diesen Fragen durchsortieren und entschlacken. Davon erhoffe ich mir auch eine ganze Menge Zeitgewinn.

Das nĂ€chste, was ich mir nicht mehr antun möchte, ist Perfektionismus. Es muss höchst selten perfekt sein, wenn du etwas machst. Ich weiß nicht, ob du das 8/20-Prinzip kennst. Es sei an dieser Stelle nur kurz nochmal wiederholt oder eben fĂŒr dich ganz neu. Es besagt, dass du 80 Prozent des Ergebnisses in 20 Prozent der Zeit erreichen kannst und dass du, wenn du die restlichen 80 Prozent auf ein perfektes Ergebnis haben möchtest, du noch mal, Quatsch! Stimmt gar nicht. Wenn du die letzten 20 Prozent noch dazu haben möchtest, mĂŒsstest du nochmal 80 Prozent der zusĂ€tzlichen Zeit investieren und diese 20 Prozent Mehrwert hin zum Perfektionismus sind selten nötig. Es gibt AnlĂ€sse und es gibt Aufgaben, da muss das sein. Ich bin ganz froh, wenn ein Herzchirurg sagt, ich hĂ€tte gern ein perfektes Ergebnis und mir reichen nicht so lala, so ein 80-Prozent-Ergebnis. Aber je nach dem, was du beruflich machst, reichen oft auch 80 Prozent. Auch im Privatleben reichen oft 80 Prozent. Ob ich beim BlĂ€tterhaken alle BlĂ€tter von der Wiese hole oder nur 80 Prozent und dafĂŒr aber nur 20 Prozent der Zeit benötige, da muss man immer gucken, wie steht das im VerhĂ€ltnis? Das heißt ab sofort wehre ich mich bewusst gegen den Perfektionismus.

Dann geht es weiter, was ich nicht mehr mir antue, ist zielloses Fernsehen. Ich habe frĂŒher liebend gerne gezappt. Also einfach hingelegt und durch die Sender hoch und runter, ach, wo ist was Interessantes? Da bleibe ich mal 5 Minuten hĂ€ngen, da bleibe ich ein paar Minuten hĂ€ngen. Das ist pure Zeitverschwendung gewesen, habe ich erkannt. Vor allem, weil das ist fĂŒr das Hirn extrem anstrengend andauernd zwischen den verschiedenen Kontexten hin und her zu springen, sich zu ĂŒberlegen, worum geht es da denn gerade, was ist der Zusammenhang, in ein Thema reinzukommen. Möchte ich nicht mehr. Das heißt es gibt 2 Möglichkeiten, wie ich fernsehe. Entweder ich habe vorher in der Fernsehzeitung bzw. natĂŒrlich online auf einer Seite gesehen, was lĂ€uft im Fernsehen und was möchte ich mir gezielt angucken. Das sind meistens im Live-Fernsehen eigentlich ehrlich gesagt nur noch irgendwelche Sportereignisse, also Fußball gucke ich nur bei Weltmeister- oder Europameisterschaften oder sowas. Handball Ă€hnlich. Was ich regelmĂ€ĂŸig gucke, ist Boxen. Aber da gibt es auch keine so richtig großen deutschen KĂ€mpfe mehr. Zumindest nur noch sehr, sehr, sehr selten. Jetzt haben wir wieder einen deutschen Schwergewichts-Weltmeister. Sehr schön. Ansonsten streame ich Fernsehen, das heißt ich gucke bei, na ich möchte keinen einzelnen Dienst nennen, aber es gibt viele Online-Dienste, wo man Filme und Serien zu einem Monats-Abo angucken kann. Da habe ich dann immer so eine Watchlist, in der ich mir Sachen merke schon vorher, die ich gerne irgendwann mal gucken möchte. Wenn ich dann mal Lust habe Fernsehen zu gucken, dann gucke ich gezielt diese Sachen.

Das nĂ€chste, was ich mir nicht mehr antun werde ab heute und hiermit öffentlich verspreche ist Fast-Food. Eigentlich widersinnig. Fast schnell, Food essen, also schnelles Essen mĂŒsste doch eigentlich Zeit sparen, Herr Zeitmanagement-Trainer? Ja. Kurzfristig gesehen bestimmt. Wenn ich erst einkaufen gehen muss und dann frisch koche, dann dauert das Ganze natĂŒrlich. Aber dabei kann ich schon irgendwas anderes Schönes tun. Ich höre total oft beim Kochen irgendwie einen Podcast, beim Essen unterhalte ich mich mit meiner Frau und meinen Kindern. Selber kochen braucht natĂŒrlich Zeit, aber ich glaube langfristig sparst du Zeit ein, denn, wenn du regelmĂ€ĂŸig dich von Fastfood & Co. ernĂ€hrst, brauchst du spĂ€ter die Zeit, um deine Gesundheit wiederherzustellen. Du musst viel Zeit investieren, um mehr Sport zu machen, damit du dein Gewicht hĂ€ltst bzw. wahrscheinlich wieder abbauen musst. Somit ist Fast-Food kurzfristig ein Zeitgewinn, langfristig aber nicht. Abgesehen davon, was man seinem Körper damit antut, da möchte ich jetzt gar nicht im Detail drauf eingehen. Ich glaube, da geht‘s auch nicht drum oder mir zumindest geht‘s nicht darum, dass man ab und zu mal ein bisschen Fastfood konsumiert. Aber dieser regelmĂ€ĂŸige Fastfood-Konsum, der frĂŒher zu meinen Wochenenden dazugehörte, den möchte ich nicht mehr.

Wir haben noch 1, 2, 3, 4, aber nicht mehr so viel Zeit, weil ich gleich noch zu einem Termin muss. Deswegen schnell weiter. Schlechte BĂŒcher tue ich mir nicht mehr an. Ich habe frĂŒher immer gedacht, ach, du hast fĂŒr das Buch Geld bezahlt, also musst du es auch lesen. Aber es gibt BĂŒcher, wenn die mich nicht irgendwann packen, ich sag mal so 20 Seiten gönne ich jedem Buch, aber wenn es mich dann nicht interessiert oder dann die Story mich nicht gepackt hat, lege ich es guten Gewissens weg, verkaufe es oder stelle es in so ein BĂŒchertauschregal. Manchmal setze ich BĂŒcher auch aus, also lege sie irgendwo auf eine Parkbank, freue mich, wenn es jemand anderes dann mitnimmt. Also schlechte BĂŒcher zu Ende lesen, ist eine Zeitverschwendung, die ich absolut mir nicht mehr antue.

Ein weiteres, das wird dich vielleicht ein bisschen erstaunen. Was ich mir auch nicht mehr antue, ist der App Store. Und zwar suche ich gerne regelmĂ€ĂŸig nach neuen Apps und Tools, die ich dir dann hier auch vorstellen kann und gucke immer, gibt es vielleicht noch eine bessere Version? Kann das jemand anderes noch besser? Gibt‘s den schöneren Kalender? Inzwischen sage ich ganz oft. Never Change a Running System. Das heißt die App, an die ich gewöhnt bin, mit denen arbeite ich auch am schnellsten, so dass ich nicht nur Zeit spare bei der Suche nach neuen Apps, sondern eben auch Zeit dadurch spare, dass ich mich nicht erst reinarbeiten muss, wieder neue Gewohnheiten angewöhnen, wo muss ich wann klicken. Diese ganze Sucherei nicht mehr habe. Ich verlasse mich da inzwischen blind darauf, wenn ich ein App regelmĂ€ĂŸig bei Facebook sehe, weil Freunde sie empfehlen, wenn offline Freunde in der Kohlenstoffwelt quasi sagen, hier, das und das, das musst du ausprobieren, ich zeige dir das. Dann sag ich, guck mal, zeig mal kurz. Sie zeigen mir das und sagen, hier, das sind die Vorteile. Dann erwĂ€ge ich einen Wechsel der App, aber nicht dieses ziellose Suchen, was nicht nur eine Zeitverschwendung oft ist, sondern auch eine Geldverschwendung. Denn viele dieser Apps, zumindest derer, die eine Chance haben bei mir zu bleiben, weil sie wirklich gut sind, kosten Geld. Was ich ĂŒbrigens gut finde. Also gute Entwickler sollen auch gutes Geld kriegen. Ich zahle lieber fĂŒr eine gute App auch vernĂŒnftiges Geld, als dass ich eine billige App habe, die Mist ist.

Zwei noch. Was ich noch vermeide, ist Small-Talk. Denn Smalltalk ist ehrlich gesagt selten nötig. Es gibt Ausnahmesituationen. Wenn du neu in einer Gruppe bist, die lĂ€ngerfristig bestehen soll, sei es eine Reisegruppe, eine Sportgruppe oder sonst was. NatĂŒrlich redet man dann am Anfang nicht intensiv ĂŒber einen selber, das persönliche Leben, seine Vergangenheit, sondern da ist Smalltalk durchaus angebracht. Aber ich habe eine Statistik gehört, die mich dermaßen schockiert hat, dass ich radikal umgedacht habe. Und zwar spricht der Deutsche ja sehr gerne ĂŒber das Wetter. Wolkig heute, Regen, ach ja, besser als gedacht. Hach, ist das schön heute. Kennst du alles. Was glaubst du, wie lange wir ĂŒber das Wetter reden. Es sind 2 Monate unseres Lebens. Wenn ich jetzt noch die Schlafzeit abziehe, heißt das, 4 Monate meines Lebens spreche ich ĂŒber das Wetter. Das will ich nicht mehr. Deswegen versuche ich Small-Talk so gut es geht zu vermeiden. Die Zeit entweder anders zu nutzen oder eben ĂŒber wirklich spannende Dinge mit den Leuten ins GesprĂ€ch zu kommen.

Kommen wir zum allerletzten. Was ich mir nicht mehr antue, ist das immer erreichbar zu sein. Wir können heutzutage ĂŒberall erreichbar sein. Fast. So die eine oder andere Nordsee-Hallig oder so mag eine Ausnahme sein mit Smartphone-Empfang. Wir können immer und ĂŒberall quasi auch arbeiten. Das heißt aber nicht, dass wir das auch mĂŒssen. Da möchte ich dir tatsĂ€chlich zwei, drei, drei Apps an die Hand geben. Das eine ist die App Freedom Freedom oder Offtime, Offtime, wenn du Android benutzt, Freedom fĂŒr iOS. Ich muss das kurz mal notieren, weil die neu war. Ich verlinke dir das Ganze auch unter der Seite benjaminfloer.com/126 fĂŒr die 126. Folge. Da findest du die Links zu diesen beschriebenen Apps. Freedom oder Offtime fĂŒr Android machen folgendes. Du kannst Profile einstellen und sagen, dann und dann möchte ich fĂŒr folgende Leute nicht erreichbar sein oder nur fĂŒr folgende Leute erreichbar sein oder ich möchte mittags keine Mails kriegen. Ich möchte am Wochenende nicht an meine Mail-Server kommen und so weiter und so fort. Hilft extrem, gucke es dir an. Eine tolle App jeweils. Zwei weitere. Das eine ist fĂŒr Android-Nutzer die App Menthal. Die ist von der Uni Bonn herausgegeben worden in Folge einer Studie zum Thema Handysucht. Die analysiert sehr schön dein Handy-Verhalten, warnt bei suchthaftem Verhalten und zeigt dir auf, wie lange du dein Handy nutzt. Etwas Ähnliches gibt es fĂŒr das iPhone. Die App habe ich neu entdeckt. Es ist die App Moment, also die heißt „Moment - Screen Time Tracker“. Da gibt‘s auch schon so eine Pro-Variante, die dann immer Tipps gibt zum Handy-Verhalten, alles auf Englisch allerdings. Aber auch, wenn du dir die App gratis installierst, macht sie folgendes. Sie zeigt dir an, wie viel Minuten bzw. Stunden du an welchem Tag dein Handy genutzt hast. Ich glaube, das ist auch wirklich der Hauptnutzen dieser App. Wenn du nĂ€mlich siehst, wie viel Zeit du am Handy verbringst, wirst du automatisch angestachelt, das nach und nach zu senken, weil du glaube ich erstmal geschockt sein wirst. Also wie gesagt, all diese 3 Apps verlinke ich dir unter benjaminfloer.com/126. Und ich gebe dir hiermit das Versprechen, dass ich sie auch nutze und weniger erreichbar sein will und weniger Zeit verschwenden möchte mit irgendwelchen Rum-Gedaddel an meinem Smartphone.

So. Wir sind durch. Fast 20 Minuten. Mit Intro, Outro, haben wir die dann wahrscheinlich. Ich wĂŒnsche dir eine schöne Zeit und sage: Mach es gut! Bis zum nĂ€chsten Mal! Ich bin raus und genieße die Zeit jetzt und gönne dir auch mal Zeit fĂŒr die Dinge, die dir wirklich wichtig sind und vor allem ĂŒberleg dir, wo nimmst du diese Zeit her und welche Dinge wirst du ab sofort nicht mehr machen. 

Wenn du Lust hast, gebe auch ein öffentliches Versprechen ab. 

Entweder bei mir in der Facebook-Gruppe oder auf der Facebook-Seite oder in den Kommentaren hier unter dem Artikel. 

Vielen Dank! Mach es gut! Bis dahin! Ciao, ciao!

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6 Kommentare

  • Tipp#13: KEIN TV, Netflix & co
    - Ich habe vor acht Jahren all dies eingestellt und es ist unglaublich, was im "Real Life" passiert ;-)
  • Hey Sylvia,

    ab und an gucke ich schon noch.aber eben bewusst und nicht irgendwas um des gucken willens.

    viele GrĂŒĂŸe Benjamin
  • Wow. Da sind tatsĂ€chlich einige Zeitfresser und Fokusvernichter dabei, die ich von mir auch kenne - Stichworte Badezimmer, Fernseher, Smartphone. Respekt fĂŒr den Mut, das ĂŒber ein öffentliches Versprechen anzugehen! (und dafĂŒr, das dann nicht denglisch "Committment" zu nennen ;-))
  • Hey Jens,

    Ja ich finde es wichtig soweit möglich deutsch zu schreiben. Wenn dich diese Dinge an dich erinnernq, gibst du auch ein Versprechen ab?

    VielenDank fĂŒr deinen Kommentar!

    viele GrĂŒĂŸe Benjamin
  • Ich bin noch nicht sicher, ob ich mich das traue - sprich: ob ich's auch halten kann. WillensstĂ€rke und Durchhaltevermögen sich nicht eben meine starke Seite...
  • Hey Jens,

    du musst es ja nicht direkt veröffentlichen. Suche dir eine Vertrauensperson und erzÀhle von deinemVorhaben. Das hilft enorm beim Dranbleiben.

    viele GrĂŒĂŸe Ben

Was denkst du?

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